Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Heilbronn gründet „Junges Theater“ in der BOXX / Stefan Schletter wird LeiterTheater Heilbronn gründet „Junges Theater“ in der BOXX / Stefan Schletter...Theater Heilbronn...

Theater Heilbronn gründet „Junges Theater“ in der BOXX / Stefan Schletter wird Leiter

Das Theater Heilbronn gründet zur Spielzeit 2014/15 eine neue Sparte: Das „Junge Theater Heilbronn“. Die bisherigen Kammerspiele werden die BOXX, Spielstätte und Laboratorium für alle jungen Leute ab Vorschulalter und alle junggebliebenen Zuschauer, die das unkonventionelle Theater in der Kammer ohnehin schon für sich entdeckt haben.

Mit Stefan Schletter hat das Theater Heilbronn einen erfahrenen, auf Junges Theater spezialisierten Theatermacher gewinnen können, der künftig als Leiter des „Jungen Theaters Heilbronn“ diesen Bereich verantworten wird. Schletter ist seit 2011 gemeinsam mit Oliver Wronka Leiter des Jungen Staastheaters Wiesbaden und hat als Regisseur viele Inszenierungen für Heranwachsende auf die Bühne gebracht. Ab September 2014 baut er diesen Bereich am Theater Heilbronn auf.

 

Mit der Gründung des „Jungen Theaters“ kann das Theater Heilbronn der großen Nachfrage nach Vorstellungen für Kinder und Jugendliche samt theaterpädagogischer Begleitung noch besser gerecht werden. Seit Axel Vornam im September 2008 als Intendant die Leitung des Heilbronner Theaters übernommen hat, war die Kinder- und Jugendarbeit ein Schwerpunkt der Neuausrichtung des Hauses. Inzwischen ist die Nachfrage so groß geworden, dass kaum so viele Vorstellungen gespielt werden können, wie es gewünscht ist.

 

Mit der Gründung des eigenständigen „Jungen Theaters Heilbronn“, das mit der BOXX nicht nur die eigene Spielstätte hat, die unabhängig vom Abendspielplan genutzt werden kann, sondern das perspektivisch auch ein eigenes Ensemble bekommt, können Vorstellungen viel flexibler und auch häufiger angesetzt werden. Möglich wird dies auch Dank der Premiumpartnerschaft mit der Kreissparkasse Heilbronn.

 

Stefan Schletter

Stefan Schletter wurde in Garmisch-Partenkirchen geboren und verbrachte seine Schulzeit in Nairobi/Kenia, Mogadischu/Somalia und Echzell/Wetterau. Nach dem Studium in Mainz (Politikwissenschaften, Ethnologie und Afrikanistik) betreute er bereits 1997 und 1998 Produktionen des Hessischen Staatstheater Wiesbaden als Regieassistent („Judit“ von Burkhart Driest und „Hamlet“ von Shakespeare, Regie: Annegret Ritzel). Es folgten zahlreiche Inszenierungen am Jungen Staatstheater Wiesbaden. u.a. „Timm Thaler“ nach James Krüss, „Die Bremer Stadtmusikanten“ von F.K. Wächter, „Moby Dick“ nach Hermann Melville und zuletzt „Don Quijote“ nach Cervantes. Seine Inszenierung der Uraufführung von Esther Rölz´ „Hide & Seek“ wurde 2012 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Von 2010 - 2014 leitete Schletter das Junge Staatstheater Wiesbaden und das Festival Junge Woche bei den Internationalen Maifestspielen

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„Vástádus eana/The answer is land“ von Elle Sofe Sara im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hoch im Norden Europas lebt das indigene Volk der Samen. Mit ihrer Lebensart beschäftigt sich Elle Sofe Sara in ihrem Stück „Vástádus eana/The answer is land“ jenseits folkloristischer Attitude. So…

Von: Dagmar Kurtz

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑