Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Kiel: "Rusalka" Von Antonin DvorakTheater Kiel: "Rusalka" Von Antonin DvorakTheater Kiel: "Rusalka"...

Theater Kiel: "Rusalka" Von Antonin Dvorak

Premiere 12.03.2011, 20 Uhr / OPERNHAUS. -

 

Sie möchte unbedingt wie andere sein, lieben und geliebt werden und sich ganz als Frau fühlen. Dafür verzichtet sie sogar auf ihre Stimme ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein, denn sie wird für diese Selbstverleugnung einen hohen Preis zahlen!

 

RUSALKA erzählt die Geschichte einer Meerjungfrau, die für einen geliebten Mann ihre Existenz aufgibt, ohne in der Menschenwelt ihren Platz zu finden. Meerfrauen haben Menschen schon immer fasziniert. Ob sie nun Undine, Melusine, Sirene, Loreley oder Rusalka (tschechisch: Nixe) heißen, eines bleibt in allen Ausformungen des Stoffes immer gleich: Die Beziehung zwischen ihnen und den Menschen geht über kurz oder lang baden - im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Für die beiden Welten und ihre Bewohner – Natur und Zivilisation, Geister und Menschen – fand Antonín Dvořák in seiner 1901 in Prag uraufgeführten, erfolgreichsten Oper unterschiedliche musikalische Sphären: impressionistisch-fließend bei den Naturgeistern, scharf-akzentuiert bei den Menschen. Ineinander fließen sie, wenn die Menschen die Natur aufsuchen.

 

in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Johannes Willig,

Inszenierung: Roman Hovenbitzer,

Bühnenbild: Tilo Steffens,

Kostüme: Henrike Bromber

 

Sung Kyu Park (Der Prinz), Eva Leitner (Die fremde Fürstin), Susan Gouthro / Ekaterina Isachenko (Rusalka), Petros Magoulas / Kemal Yaşar (Der Wassermann), Marina Fideli (Die Hexe), Michael Müller (Der Heger / Ein Jäger), Lesia Mackowycz (Der Küchenjunge), Şen Acar (1. Elfe), Heike Wittlieb (2. Elfe), Juliane Harberg (3. Elfe)

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑