Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Osnabrück auf Reisen: RUSTSCHUK – DIE GERETTETE ZUNGE von Elias Canetti nun in Berlin, Russe und Sofia zu sehen!Theater Osnabrück auf Reisen: RUSTSCHUK – DIE GERETTETE ZUNGE von Elias...Theater Osnabrück auf...

Theater Osnabrück auf Reisen: RUSTSCHUK – DIE GERETTETE ZUNGE von Elias Canetti nun in Berlin, Russe und Sofia zu sehen!

10.04. und 11.04. in Berlin im „Theater an der Parkaue“. ---

 

Nach drei Jahren findet die Kooperation zwischen dem Dramatheater „Sava Ognjanov“ in Russe (Bulgarien) und dem Theater Osnabrück ihren erfolgreichen Abschluss.

 

Nach zahlreichen Gastspielen des bulgarischen Ensembles in Osnabrück und dem Osnabrücker Ensemble in Bulgarien, Recherchearbeiten vor Ort, theaterpädagogischen Projekten u.v.m. gab es zum Abschluss die erfolgreiche Premiere von RUSTSCHUK – DIE GERETTETE ZUNGE, Regie Ivan Stanev, zu erleben. Bulgarische und deutsche Schauspieler, sowie ein Tänzer, standen gemeinsam auf der Bühne des Onabrücker emma-theaters. Schnell waren die Vorstellungen ausverkauft. Jetzt heißt es für alle Beteiligten Koffer und Kisten packen. Das Stück, das sich mit Auszügen der Biographie des großen Literaten und Literaturnobelpreisträgers Elias Canetti (geboren in Russe) beschäftigt, geht auf internationale Gastspielreise.

 

Gestartet wird am 10.04. und 11.04. in Berlin im „Theater an der Parkaue“. Die Einladung findet im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes organisierten „Wanderlust“-Treffens statt. Im Anschluss an die Vorstellung empfängt das Bulgarische Kulturinstitut in Berlin die Osnabrücker Gäste. Am 28. April 2011 reist die Inszenierung nach Russe / Bulgarien, wo die bulgarische Premiere stattfindet. Wegen der bereits jetzt überaus großen Publikumsnachfrage wurde für den 29. April 2011 eine Zusatzvorstellung angesetzt. Um diese bisher einmalige und intensive Kooperation zwischen einem bulgarischen und einem deutschen Theater über einen so langen Zeitraum dem Publikum noch näher zu bringen, wird das Stück am 1. Mai 2011 auch in der bulgarischen Landeshauptstadt Sofia am Nationaltheater mit einer Doppelvorstellung gezeigt. Im Anschluss daran sind die Osnabrücker Theaterleute von der Deutschen Botschaft in Sofia zu einem Empfang geladen.

 

Damit ist das Projekt allerdings noch nicht ganz beendet. Das Theater Osnabrück erarbeitet zur Zeit mit dem Verlag „Theater der Zeit“ einen gemeinsamen Rechercheband über die Kultur- und Theaterlandschaft Bulgariens: „Die neue Freiheit - Perspektiven des bulgarischen Theaters“. Der Band berichtet von dem Kulturaustausch beider Länder, lässt die „Stimmen von Russe" zu Wort kommen, versammelt Analysen zur gesellschaftspolitischen Lage Bulgariens, reflektiert deren Auswirkungen auf die Kultur, gibt Einblicke in die Theater-, Tanz-, Musiktheater- und Performance-Szene und präsentiert aktuelle Positionen bulgarischer Dramatiker, Regisseure und Schauspieler. Das Erscheinen ist für Juni 2011 geplant und wird auch in Osnabrück vorgestellt.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑