Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Osnabrück: IDOMENEO von Wolfgang Amadeus Mozart Theater Osnabrück: IDOMENEO von Wolfgang Amadeus Mozart Theater Osnabrück:...

Theater Osnabrück: IDOMENEO von Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere 17. Januar 2009, 19.30 Uhr im Theater am Domhof

 

Während eines fürchterlichen Unwetters auf hoher See legt der kretische König Idomeneo einen unheilvollen Schwur ab: Er gelobt dem Meeresgott Poseidon, ihm das erste menschliche Wesen, das ihm auf Kreta begegnet, zu opfern, wenn er denn heil mit seinen Schiffen die Heimat erreiche.

Der Sturm lässt nach. Doch jener erste Mensch ist Idomeneos Sohn Idamantes. Verzweifelt sucht Idomeneo nach einem Ausweg, dieses Opfer umgehen zu können. Der Priester Arbaces rät, den Sohn für eine Weile wegzuschicken, in der Hoffnung, Poseidon möge das Opfer vergessen. Doch als Idamantes gerade in See stechen will, zieht ein schreckliches Unwetter auf, ein Ungeheuer entsteigt dem Meer und bedroht die Menschen.

Idamantes sieht darin eine Strafe der Götter für seine Liebe zur trojanischen Prinzessin Ilia. Um diese "Schuld" mit seinem Leben zu sühnen, stellt er sich dem Ungeheuer entgegen. Doch wider Erwarten kann Idamantes es bezwingen. Nun kann Idomeneo seinen fürchterlichen Schwur nicht länger geheim halten. Idamantes erklärt sich zu dem Opfer bereit. Wird Poseidon es annehmen?…

 

Das Jahr 2009 beginnt am Theater Osnabrück mit dieser großen Mozartoper, die im Jahr 1781 im Cuvilliés-Theater München uraufgeführt wurde.

 

Die Komposition gilt häufig als die erste von insgesamt sieben unangefochtenen Meisterwerken in Mozarts dramatischem Schaffen.

 

Erstmals hat Mozart so schwungvolle, leidenschaftliche Musik in eine dramatische Form gebracht.

 

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Die musikalische Leitung der Osnabrücker Neuinszenierung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Hermann Bäumer.

 

Regie führt Operndirektorin Carin Marquardt. Die Ausstattung der Bühne übernimmt Manfred Kaderk, die Kostüme entwirft Ute Frühling.

 

Beide sind dem Osnabrücker Publikum als Team bereits sehr gut bekannt.

 

Als ‚Idomeneo’ ist erstmals der in Reykjavik geborene Gunnar Gudbjörnsson zu erleben, der bereits u. a. am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, an der Opera National de Lyon sowie an der Deutschen Staatsoper Berlin arbeitete. Gastengagements führten ihn an Opernhäuser und zu Festivals in ganz Europa, darunter an die Opera de Marseille, das Grand Theatre de Genève, die Opera Bastille, das Teatro Communale di Bologna, das Teatro Massimo Palermo, das Teatro di Sao Carlo (Lissabon), das Theater an der Wien, die Kölner Oper, die Oper Frankfurt, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsopern von München, Hamburg und Wien sowie die Festspiele in Bregenz, Schwetzingen und Aldeburgh.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

"Krabat", Ballett nach einem Buch von Otfried Preußler von Demis Volpi in der Deutschen Oper am Rhein

Das 2013 in Stuttgart uraufgeführte Handlungsballett „Krabat“ nach dem beliebten Roman von Ottfried Preußler, in dem er eine sorbische Sage verarbeitet, hatte jetzt an der Deutschen Oper am Rhein…

Von: Dagmar Kurtz

Rocky Horror Picture Show trifft auf Homer

Heftiges Klopfen an der Tür. Es ist nicht der verstorbene Komtur, sondern ein junges Paar, das Einlass begehrt. In ihrer Inszenierung des „Don Giovanni“ für die Deutschen Oper am Rhein“ nutzt Karoline…

Von: Dagmar Kurtz

Der schöne Schein

Täuschungen über Täuschungen, Doppelmoral und Betrug. In der Operette „Die Fledermaus“ macht jeder jedem etwas vor, allein die schwungvolle Musik mit Wiener Walzerseligkeit täuscht darüber hinweg und…

Von: Dagmar Kurtz

„Vástádus eana/The answer is land“ von Elle Sofe Sara im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hoch im Norden Europas lebt das indigene Volk der Samen. Mit ihrer Lebensart beschäftigt sich Elle Sofe Sara in ihrem Stück „Vástádus eana/The answer is land“ jenseits folkloristischer Attitude. So…

Von: Dagmar Kurtz

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑