Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Pforzheim: "Die Möwe" von Anton TschechowTheater Pforzheim: "Die Möwe" von Anton TschechowTheater Pforzheim: "Die...

Theater Pforzheim: "Die Möwe" von Anton Tschechow

Premiere 11. Februar 2012 um 19.30 Uhr. -----

Auf einem Landgut am See verbringt man den Sommer mit Nichtigkeiten, Liebeleien, tragischen Leidenschaften und großen Diskussionen über Kunst.

Der junge Schriftsteller Konstantin, Sohn der berühmten Schauspielerin Arkadina, will das Drama revolutionieren, er schwärmt von neuen Formen und ist unglücklich in das Nachbarmädchen Nina

verliebt. Nina will Schauspielerin werden und lässt sich verführen vom erfolgreichen Schriftsteller Trigorin, dem Liebhaber der Arkadina. Gutsverwalter Schamrajew liebt nur seine Pferde, seine Frau Polina liebt den klugen, gelassenen Arzt Dr. Dorn, der insgeheim in Arkadina verliebt ist. Polinas Tochter, die melancholische Mascha, liebt unerwidert Konstantin, heiratet dann aber den ungeliebten Lehrer Medwedenko, der an ihrer Kälte verzweifelt.

 

Nur der alternde Staatsrat Sorin, dessen Landgut an seiner Gleichgültigkeit zugrunde geht, klagt darüber, dass er nicht genug Liebe im Leben gefunden hat. Konstantin schießt eines Tages sinnlos eine Möwe, die für Trigorin zum Sujet einer kleinen Erzählung wird: ein junges Mädchen lebt frei und unbeschwert wie eine Möwe an einem See, aber ein Mann zerstört ihr Leben aus einer flüchtigen Laune heraus.

 

So wird die Geschichte zwischen Nina und Trigorin sein. Der Arzt Tschechow sah immer auch das Lächerliche in den überspannten Mühen seiner Figuren und schmunzelte durchaus liebevoll darüber.

 

Inszenierung: Matthias Kniesbeck

Bühne und Kostüme: Stephanie Kniesbeck

Dramaturgie: Georgia Eilert

 

Besetzung:

Irina Arkadina, Schauspielerin: Joanne Gläsel

Konstantin, ihr Sohn: Benjamin Schardt

Sorin, ihr Bruder: Holger Teßmann

Boris Trigorin, Schriftsteller: Jörg Bruckschen

Nina, eine Nachbarin: Christine Schaller

Schmrajew, Gutsverwalter: Markus Löchner

Polina, seine Frau: Heidrun Schweda

Mascha, ihre Tochter: Meike Anna Stock

Dr. Dorn, Arzt: Jens Peter

Medwedenko, Lehrer: Falk Seifert

Zwei Bedienstete: Claudia Lang, Rudolf Lang

 

Vorstellungstermine:

Samstag, 11. Februar, 19:30 Uhr

Freitag, 17. Februar, 20:00 Uhr

Mittwoch, 22. Februar, 20:00 Uhr

Donnerstag, 23. Februar, 20:00 Uhr

Freitag, 02. März, 20:00 Uhr

Donnerstag, 15. März, 20:00 Uhr

Sonntag, 18. März, 15:00 Uhr

Freitag, 23. März, 20:00 Uhr

Samstag, 24. März, 19:30 Uhr

Mittwoch, 28. März, 20:00 Uhr

Sonntag, 01. April, 15:00 Uhr

Dienstag, 03. April, 20:00 Uhr

Samstag, 07. April, 19:30 Uhr

Sonntag, 15. April, 19:30 Uhr

Dienstag, 24. April, 20:00 Uhr

Mittwoch, 09. Mai, 20:00 Uhr

Donnerstag, 17. Mai, 20:00 Uhr

 

Karten für diese Veranstaltung sind über das Ticketsystem ReserviX zu erwerben. Die im Internet gekauften Karten können über das Print@home-Verfahren bequem zu Hause ausgedruckt werden.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑