Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Winterthur: Erstmals seit 17 Jahren konstante Abo-Zahlen!Theater Winterthur: Erstmals seit 17 Jahren konstante Abo-Zahlen!Theater Winterthur:...

Theater Winterthur: Erstmals seit 17 Jahren konstante Abo-Zahlen!

Nachdem bereits die Publikumsumfrage 2007 dem Theater Winterthur mehrheitlich erfreuliche Ergebnisse brachte, wartet das grösste Gastspielhaus der Schweiz zum Jahresende mit einer weiteren positiven Nachricht auf: Erstmals seit 17 Jahren ist es zu Beginn der Spielzeit 2007/2008 gelungen, die Zahl der verkauften Abonnemente konstant zu halten.

Während der vergangenen siebzehn Jahre war die Zahl der verkauften Abos im Theater Winterthur unabhängig von den jeweiligen künstlerischen Leitungen stetig rückläufig. Obwohl dieser Trend in den meisten Theaterhäusern im deutschsprachigen Raum seit geraumer Zeit zu beobachten ist, investierte die amtierende Theaterdirektion mit dem künstlerischen Leiter Gian Gianotti und dem kaufmännischen Leiter Ernst Jäggli gezielt in den Abo-Verkauf, was sich jetzt erstmals in positiven Zahlen niederschlug. Da die durchschnittliche Auslastung zudem seit sieben Jahren ohne markante Einbrüche konstant

blieb (57 bis 64%), sieht sich die Theaterleitung in ihrem Kurs bestätigt und setzt auch weiterhin auf Vielfalt.

 

Die aktuelle Spielzeit 07-08 ist gut angelaufen. Eher mittelmässig ausgelastet waren die Schauspiele in englischer und französischer Sprache. Diese werden allerdings weiterhin als Bildungsauftrag verstanden und entsprechend im Spielplan belassen. Komödien und leichte musikalische Produktionen fanden bisher eher weniger Publikum als erwartet. Die international hoch stehenden Ballett- und Tanztheaterproduktionen erfreuen sich hingegen einer stetig wachsenden Beliebtheit – mit 70 Prozent Auslastung in der ersten Hälfte der

Spielzeit 07-08 steht diese Sparte denn auch an der Spitze.

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑