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Thomas-Bernhard-Abend mit Burghart Klaussner in Bochum

Gastspiel am 6. Februar 2006 um 19.30 Uhr

Kammerspiele des Schauspielhauses Bochum.

"Ist es eine Komödie – ist es eine Tragödie"

Ein auch musikalischer Thomas-Bernhard-Abend, Klavier: Matthias Stötzel

Am 9. Februar 2006 wäre Thomas Bernhard 75 Jahre alt geworden. Ihm zum Gedenken präsentiert der Schauspieler Burghart Klaußner am kommenden Montag, 6. Februar um 19.30 Uhr in den Kammerspielen des Schauspielhaus Bochum seinen Abend „Ist es eine Komödie – ist es eine Tragödie“. Klaußner liest, singt, spricht und trägt vor aus dem umfangreichen Werk des österreichischen Theatermachers, Weltverbesserers und

Komdientragdienschreibers, in dessen Weltzirkus grandios Scheiternde, zu Tode Traurige, Welthaltsuchende und Besserwisser auftreten. Am Klavier begleitet ihn Matthias Stötzel. Ausgewählt hat Klaußner u.a. Passagen aus „Watten“, „Der Stimmenimitator“, „Holzfällen“ und „Alte Meister“. Ersten Kontakt zu Bernhards Werk bekam Klaußner als junger Schauspieler durch „Der Ignorant und der Wahnsinnige“ in einer Inszenierung von Dieter Dorn. Faszinierend ist für ihn an den Texten Bernhards das ständige Behaupten von Unerreichbarem als Lebensprinzip. Am Schauspielhaus Bochum ist Klaußner zur Zeit in Botho Strauß’ „Die Zeit und das Zimmer“ in der Regie von Dieter Giesing zu sehen.

Karten zu 10/erm. 8 Euro für den Thomas-Bernhard-Abend können an der Theaterkasse telefonisch unter 0234/3333-5555 oder über den Monatsspielplan auf der Website www.SchauspielhausBochum.de bestellt werden.

 

Thomas Bernhard (geb. am 9. Februar 1931 in Heerlen/Holland, gestorben am 12. Februar 1989 in Gmunden/Oberösterreich) ist einer der bekanntesten und literarisch einflussreichsten österreichischen Schriftsteller. Er hat als Autor von Gedichten, Erzählungen, Romanen und Theaterstücken ein Gesamtwerk geschaffen, das zu den bedeutendsten schriftstellerischen Leistungen des 20. Jahrhunderts zählt. Nach wie vor und *ber den deutschsprachigen Raum hinaus vermag Bernhards Werk sowohl eine nachhaltige Resonanz beim Publikum als auch eine immer wieder kontrovers geführte wissenschaftliche Auseinandersetzung hervorzurufen. Zu seinen bekanntesten Werken gehören: „Frost“ (1963), „Amras“ (1964), „Verstörung“ (1967), „Das Kalkwerk“ (1970), „Der Untergeher“ (1983), „Der Theatermacher“ (1984), „Alte Meister“ (1985), „Ausl*schung“ (1986) und „Heldenplatz“ (1988).

 

Burghart Klaußner, geboren 1949, arbeitete mit Regisseuren wie Michael Bogdanov, Dieter Giesing, Jossi Wieler, Kazuko Watanabe, Werner Düggelin, Karin Beier, Katharina Thalbach und Matthias Hartmann zusammen. Seine Engagements führten ihn u.a. an das Schauspielhaus Köln, das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, das Schauspielhaus Zürich, das Schauspielhaus Bremen, das Maxim Gorki Theater in Berlin, die Hamburger Kammerspiele und das Schauspielhaus Bochum. Darüber hinaus war Burghart Klaußner in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen („Die fetten Jahre sind vorbei”, Regie Hans Weingartner; „Good Bye, Lenin!”, Regie Wolfgang Becker) zu sehen.

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