Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Thomas Holtzmann wird am 1. April 80 Jahre altThomas Holtzmann wird am 1. April 80 Jahre altThomas Holtzmann wird am...

Thomas Holtzmann wird am 1. April 80 Jahre alt

Thomas Holtzmann wurde 1927 in München geboren und nahm neben seinem Studium der Theaterwissenschaft bei Artur Kutscher Schauspielunterricht bei Paul Wagner. Er debütierte als Jason in Anouilhs "Medea" am Ateliertheater München.

Es folgten Engagements am Landestheater Schleswig, an den Städtischen Bühnen Nürnberg, am Staatstheater Saarbrücken, an den Städtischen Bühnen Köln und am Berliner Schillertheater, wo er 1961 als "Prinz Friedrich von Homburg" von Kleist (Regie Boleslaw Barlog) auftrat. 1961 kam er ans Bayerische Staatsschauspiel. Den Prinzen von Homburg hat Holtzmann auch am Residenz Theater gespielt, außerdem den Wetter vom Strahl und den König Ödipus, den Torquato Tasso, den Major von Tellheim, den Caligula von Camus. Gastspiele bei den Salzburger Festspielen als Goethes Faust (Regie Leopold Lindtberg), am Burgtheater Wien als Orest in Sartres "Die Fliegen", am Schauspielhaus Hamburg als Prospero in Shakespeares "Sturm". Er spielte in Kortner-Inszenierungen, Antonius in Shakespeares "Antonius und Cleopatra" (Schiller Theater Berlin) und Goethes Clavigo in Hamburg.

Ab 1966 Verpflichtungen an die Münchner Kammerspiele, denen er ab 1977 fest angehörte.

 

In Dieter Dorns Inszenierungen spielte er den Malvolio in Shakespeares "Was ihr wollt", Dr. Schön in Wedekinds "Lulu", Thoas in Goethes "Iphigenie auf Tauris", Antonio in "Torquato Tasso" von Goethe, König Artus in Dorsts "Merlin oder Das wüste Land", Agamemnon in Shakespeares "Troilus und Cressida", Graf Gloucester in "König Lear", Prospero in Shakespeares „Der Sturm“ und Robert in „Der Schein trügt“ von Thomas Bernhard. Außerdem u. a. den Holofernes in Hebbels "Judith" (Regie Frank-Patrick Steckel), Wladimir in Becketts "Warten auf Godot" (Regie George Tabori), Theseus in Racines "Phädra" (Regie Alexander Lang), Ritter in "Alice im Wunderland" von Lewis Carrol/Peter Zadek (Regie Peter Zadek). Gastrollen: Bassa Selim in Mozarts "Die Entführung aus dem Serail" (Regie August Everding) an der Bayerischen Staatsoper; an der Schaubühne Berlin den Hermokrates in Marivaux’ "Der Triumph der Liebe" (Regie Luc Bondy).

1989 wurde Thomas Holtzmann der Fritz-Kortner-Preis verliehen.

Mit Dieter Dorn ging er 2001 ans Bayerische Staatsschauspiel.

Rollen seit 2001 am Bayerischen Staatsschauspiel: Antonio in Der Kaufmann von Venedig von William Shakespeare (Regie Dieter Dorn), Robert in Der Schein trügt von Thomas Bernhard (Regie Dieter Dorn), Hamm in Endspiel von Samuel Beckett (Regie Barbara Frey), Alexander Wladimirowitsch Serebrjakow in Onkel Wanja von Anton Tschechow (Regie Barbara Frey), Henrik in der Uraufführung Die eine und die andere von Botho Strauß (Regie Dieter Dorn).

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑