Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
TORQUATO TASSO, Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe im Stadttheater Giessen TORQUATO TASSO, Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe im Stadttheater...TORQUATO TASSO,...

TORQUATO TASSO, Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe im Stadttheater Giessen

Premiere am 1. November 2008, 19.30 Uhr, Großes Haus

 

Wozu braucht eine Gesellschaft Künstler? Und wozu benötigt wiederum der Künstler die Gesellschaft – als Inspiration, als Spiegel, als Publikum?

In seinem Schauspiel TORQUATO TASSO hat Johann Wolfgang von Goethe sein eigenes Künstlerdasein reflektiert und das Spannungsverhältnis zwischen empfindsamer Künstlerseele und der politisch-ökonomischen Realität der Gesellschaft in den Mittelpunkt gestellt.

 

Der Dichter TORQUATO TASSO lebt am Hofe des Herzog von Ferrara. Gerade hat er sein neustes Werk beendet und wird dafür von seinem Mäzen und dessen Schwester gebührend gefeiert. Doch nicht jedem gefällt seine Anwesenheit am Hofe: der Staatssekretär Antonio Montecatino strebt die Entfernung des Literaten an und spottet über den vermeintlichen Nutzen von Kunst und Dichtung. So kommt es zu ernsthaften Auseinandersetzungen...

 

Theaterschaffende heute fordert das 200 Jahre alte Stück noch immer dazu heraus, ihr eigenes Leben für die Kunst zu hinterfragen.

Die Gießener Inszenierung begibt sich auf eine Spurensuche, bei der spannende Parallelen zwischen dem Lebensprinzip des Künstlers und der aller Menschen innewohnenden Sehnsucht nach Kreativität und Individualität zu erkennen sind.

 

Inszenierung: Christian Fries

Bühne und Kostüme: Marion Eiselé

Musik: Jan Klare

Mit: Kyra Lippler (Leonore Sanvitale), Carolin Weber (Prinzessin); Isaak Dentler (Torquato Tasso), Rainer Hustedt (Graf Almaviva), Roman Kurtz (Antonio), Gunnar Seidel (Tasso 2)

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑