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»Torquato Tasso« von Goethe in Dresden

Premiere der Neuinszenierung am 13. April 2006, 20 Uhr, Kleines Haus des Staatsschauspiels

Ausgerechnet den Dichter versteht hier offenbar niemand. Und das, obwohl die Welt, vor allem Kunst und Kultur am Hof von Herzog Alfons II. in Ferrara noch völlig in Ordnung zu sein scheinen:

der Dichter kann gegen Lohn in aller Abgeschiedenheit dichten, zwei junge Leonoren buhlen um Aufmerksamkeit, ein Staatsminister kümmert sich um die Geschäfte außerhalb des Hofes. Doch Tasso zückt mitten in dieser Idylle den Degen. Kunst und Leben lautet seine Forderung. Kann das zusammen gehen?

Die »Disproportion des Talents mit dem Leben« nannte Goethe den Sinn seines sehr poetischen »Torquato Tasso« - und brachte damit auf den Punkt, was ihn als Künstler Zeit seines Lebens selbst beschäftigte: Wie lassen sich Tat und Kunst, Handeln und Sprechen miteinander in Verbindung bringen? Kann ein Künstler in all seinen sozialen Abhängigkeiten und Zwängen überhaupt existieren?

 

Regie Holk Freytag Bühne und Kostüme Mayke Hegger Mit Friederike Tiefenbacher, Minna Wündrich, Dirk Glodde, Holger Hübner und Hans-Christian Seeger

 

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