Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Unsuk Chins "Alice in Wonderland" ist Uraufführung des JahresUnsuk Chins "Alice in Wonderland" ist Uraufführung des JahresUnsuk Chins "Alice in...

Unsuk Chins "Alice in Wonderland" ist Uraufführung des Jahres

Dem großen Erfolg, der Unsuk Chins Oper Alice in Wonderland bei ihrer Uraufführung unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele 2007 von Seiten des Publikums und der internationalen Presse zuteil wurde, folgte nun auch die Anerkennung durch die für das deutsche Musiktheater wohl bedeutendsten Umfrage.

Die von der Fachzeitschrift „Opernwelt“ befragten Kritiker deutscher und europäischer Medien wählten das von der Bayerischen Staatsoper in Auftrag gegebene Musiktheaterwerk der koreanischen Komponistin Unsuk Chin zur „Uraufführung des Jahres“. Gelobt wurde die Verwandlung von „Chins Traumebene in irisierende, leuchtende, Klangebenen“ und die „Menschlichkeit der Musik“ (Wolfgang Schreiber in der Opernwelt/Oper 2007).

 

Nina Weitzner wurde für ihre phantasievollen Entwürfe der Kostüme, Masken und Puppen für Alice in Wonderland mit dem Titel „Kostümbildnerin des Jahres“ ausgezeichnet.

 

In der Umfrage wurden auch für andere Neuproduktionen der Bayerischen Staatsoper in der Saison 2006/2007 Höchstnoten in der Bilanz der einzelnen Kritiker vergeben. So z.B. für die „intensive und beziehungsreiche Koppelung“ (Claus Ambrosius (Rhein-Zeitung) in der Opernwelt/Oper 2007) von Richard Strauss' Salome mit der Uraufführung von Wolfgang Rihms Das Gehege unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano (Premiere: 27. Oktober 2006), sowie in der jeweiligen Titelpartie Gabriele Schnaut als „Die Frau“ und Angela Denoke als Salome. Nach Christine Schäfer, der „Sängerin des Jahres“, erhielt Krassimira Stoyanova in der Rolle der Luisa (Luisa Miller, Premiere: 28. Mai 2007) die meisten Stimmen.

 

Modest Mussorgskys Chowanschtschina (Premiere: 18. März 2007) war nicht nur in der Kategorie „Inszenierung“ für die Regie Dmitri Tcherniakovs, sondern auch aufgrund der Leistung des Chores der Bayerischen Staatsoper mehrfach Favorit der befragten Kritiker.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑