Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "Cengalo, der Gletscherfloh", Märchen von Franz Hohler, Theater BernUraufführung: "Cengalo, der Gletscherfloh", Märchen von Franz Hohler, Theater...Uraufführung: "Cengalo,...

Uraufführung: "Cengalo, der Gletscherfloh", Märchen von Franz Hohler, Theater Bern

Premiere: 15. November 2019 | 18 Uhr | Stadttheater

Cengalo ist ein Gletscherfloh, der mit seiner Familie eine Eishöhle hoch oben in den Alpen bewohnt. Seine Kinder besuchen die Gletscherschule, seine Frau geht zur Arbeit und er sorgt zu Hause dafür, dass es immer genügend Schnee zu essen gibt. Eines Tages beginnt es von der Decke der Eishöhle zu tropfen. Den Kindern ist schnell klar: Dass ihr Zuhause dahinschmelzt, hängt mit dem Klimawandel zusammen, den haben sie in der Schule nämlich eingehend besprochen. Bei den erwachsenen Gletscherflöhen dauert es etwas länger mit der Einsicht.

 

Der Schweizer Erfolgsautor Franz Hohler hat mit Cengalo, der Gletscherfloh für KonzertTheater Bern ein überaus witziges Märchen geschrieben, das die Brisanz des Klimawandels spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger verhandelt. Musikerin und Schauspielerin Sibylle Aeberli (Schtärneföifi) hat eigens für das Stück eine Reihe neuer Songs geschrieben und eröffnet damit Jung und Alt neue Welten. Auf der Bühne steht sie auch als Schauspielerin. Mit Meret Matter konnte Konzert Theater Bern eine Regisseurin gewinnen, die dem Berner Publikum als Exponentin der freien Szene bestens bekannt ist. Meret Matter inszenierte bereits zwei Kinderstücke am Schauspielhaus Zürich.

Märchen von Franz Hohler für Kinder ab 6 Jahren

Meret Matter: Regie  
Sara Giancane: Bühne und Kostüme
Sibylle Aeberli: Musik (live)
Lea Lustenberger: Dramaturgie

Mit Sibylle Aeberli, Aline Beetschen, Grazia Pergoletti, Irina Wrona, Lukas Dittmer, Thomas Hostettler, Stéphane Maeder u.a.

Weitere Vorstellungen 23. Nov | 03., 06., 07., 16., 17., 18., 19., 20., 23., 24., 26. Dez 2019 | 02. Jan 2020

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑