Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: LIEBER GOLD IM MUND ALS PORZELLAN IM SAFE im Theater BonnUraufführung: LIEBER GOLD IM MUND ALS PORZELLAN IM SAFE im Theater BonnUraufführung: LIEBER...

Uraufführung: LIEBER GOLD IM MUND ALS PORZELLAN IM SAFE im Theater Bonn

Premiere Donnerstag, den 19. Dezember 2019 | 20 Uhr | Werkstatt

LIEBER GOLD IM MUND ALS PORZELLAN IM SAFE thematisiert das geschichtsträchtige wie dramataugliche Edelmetall in der westlichen Wohlstandsgesellschaft, wo viele im Horten, Anlegen oder Verschieben von Gold ihr Kapital zu sichern und mehren versuchen.

 

"Für den deutschen Beitrag des Gold-Projektes recherchieren wir in Bonn: Wir befragen Bürgerinnen und Bürger sowie Gold-Expertinnen und -Experten unterschiedlicher Berufe, beobachten Rheingold-Sucher, finden Gold-Geschichten in Safes und entdecken mit großer Wahrscheinlichkeit ganz andere Perspektiven auf das Thema Gold als im fernen Ouagadougou. Das Theaterstück, das wir daraus entwickeln, wird in der Werkstatt des Theater Bonn am 19. Dezember 2019 Premiere feiern und anschließend nach Burkina Faso reisen."

Im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Doppelpass-Projektes realisiert das Bonner fringe ensemble mit dem Espace Culturel Gambidi in Burkina Faso und dem Theater Bonn zwei Projekte über die Faszination und Macht des Goldes – hier wie dort auf Basis von Interviews und persönlichen Geschichten. Das burkinisch-deutsche Projekt beleuchtet die Bedeutung des Bodenschatzes für die Menschen in einem der ärmsten Länder. Das Bonner Projekt spiegelt das Thema in einer saturierten Gesellschaft. Aus Sicht der drei Partner offenbaren die Projekte zwei Seiten einer Medaille und sind als Parabel zum Verhältnis von Erster und Dritter Welt lesbar.

Regisseur Frank Heuel inszeniert im Rahmen des von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Doppelpass-Projektes ein Stück über die Macht des Goldes, dessen erster Teil, BRILLANTE SALETÉ – GLÄNZENDER DRECK, im Sommer zu sehen war. Dabei wird er nicht Stroh zu Gold spinnen, jedoch Fäden zu einem Gold-Stück, das den Bogen von den ersten Goldsuchern in eine Zukunft spannt, in der alle Goldressourcen erschöpft sein werden.

Inszenierung  Frank Heuel
Bühne, Kostüme und Video  Annika Ley
Licht  Ewa Górecki
Dramaturgie  Claudia Grönemeyer (Termine)
Jan Pfannenstiel (Termine)
Regieassistenz  Julie Grothgar
Inspizienz  Hans-Jürgen Schmidt

Besetzung
  Manuel Klein
  Andreas Meidinger
  Laila Nielsen
  Julia Philippi
  Sören Wunderlich
  Oleg Zhukov

Weitere Spieltermine: 30. DEZ / 18. & 28. JAN sowie unter www.theater-bonn.de

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„Vástádus eana/The answer is land“ von Elle Sofe Sara im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hoch im Norden Europas lebt das indigene Volk der Samen. Mit ihrer Lebensart beschäftigt sich Elle Sofe Sara in ihrem Stück „Vástádus eana/The answer is land“ jenseits folkloristischer Attitude. So…

Von: Dagmar Kurtz

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑