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Uraufführung: "Mütter und Söhne" von Karen Breece und Ensemble - Berliner Ensemble

Premiere 20.9.2019,29.00 Uhr, Neues Haus

Warum radikalisieren sich junge Menschen? In Deutschland, aber auch weltweit, schüren die neue und die alte Rechte erneut Hass gegen Minderheiten und Fremde, predigen Gewalt und reden einer toxischen, kriegerischen Männlichkeit das Wort. Wer sind diese jungen Menschen und was wollen sie? Wird ihre Radikalisierung durch bestimmte familiäre Konstellationen begünstigt? Welche Rolle spielen die Mütter dabei, und welche die Väter? Wie gehen Mütter mit der Radikalisierung ihrer Kinder um?

 

Die für ihre Arbeit typische intensive Recherche wird Karen Breece zu neuen und alten Rechten führen, zu Neonazi-Aussteigerinnen und -Aussteigern  und ihren Familien sowie u.a. zu  Menschen, die sich in Aussteigewilligen-Programmen engagieren; genauso aber auch zu Familien, die Opfer rechter Gewalt wurden.

Auf der Basis der Interviews und Gespräche mit diesen Expertinnen und Experten wird sie gemeinsam mit dem Ensemble einen Text entwickeln und auf die Bühne bringen. Ein sehr persönliches und zutiefst politisches Statement zu Deutschland im Herbst 2019.

REGIE Karen Breece
BÜHNE Eva V. Born
KOSTÜME Teresa Vergho
KÜNSTLERISCHE BERATUNG Clara Topic-Matutin

MIT Laura Balzer, Nico Holonics, Bettina Hoppe, Corinna Kirchhoff, Oliver Kraushaar

WEITERE VORSTELLUNGEN AM 21./22.9. NEUES HAUS
„Mütter und Söhne“ entsteht im Rahmen der Exzellenzreihe, gefördert durch die Deutsche Bank Stiftung.

 

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