Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: AUS DEM LEBEN DER MARIONETTEN von Ingmar Bergman im Hamburger Thalia TheaterUraufführung: AUS DEM LEBEN DER MARIONETTEN von Ingmar Bergman im Hamburger...Uraufführung: AUS DEM...

Uraufführung: AUS DEM LEBEN DER MARIONETTEN von Ingmar Bergman im Hamburger Thalia Theater

Premiere am 20.04.2007, 20:00 Uhr.

 

Eines Nachts tötet der wohlhabende Ingenieur Peter Egerman eine Prostituierte und vergeht sich an ihr. Anschließend ruft er seinen Psychiater herbei. Ehefrau Katarina, Freunde und Verwandte stehen vor einem Rätsel. War das Verbrechen eine Kurzschlussreaktion?

Oder die lange geplante Tat eines Psychopathen? Bei der Suche nach den Gründen des Dramas tritt ein Beziehungsgeflecht zutage, in das alle Figuren schuldhaft verstrickt sind.

 

Ingmar Bergman, der große Psychologe des europäischen Kinos, erzählt mit seinem 1980 verfilmten Stoff die Geschichte eines Mordes inmitten der bürgerlichen Gesellschaft. Und stößt in ihren Mecha-nismen auf eine quälend-schwelende Mixtur aus Einsamkeit, Lebensüberdruss, Ängsten und alptraumhaften Phantasien. Alle Figuren spüren intelligent und beredt ihrem Unglück hinterher, alle Figuren sehnen sich nach wahrhaftiger Nähe, nach einem Ausbruch aus dem Gewohnten. Doch die Schmerzen, die Explosion, die Katastrophe, sie sind nicht weit entfernt.

 

Regie Andreas Kriegenburg

Bühne Andreas Kriegenburg

Kostüme Andrea Schraad

Musik Michael Verhovec

Ensemble Katharina Behrens , Daniel Hoevels, Judith Hofmann, Hans Löw, Katharina Matz, Helmut Mooshammer, Jörg Pose

Dramaturgie Claus Caesar

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 6 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑