Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: DER FELS UND DIE WELLEN - Virginia Woolf, in ihren eigenen Worten - Ein Soloabend von Petra Gstrein in WienUraufführung: DER FELS UND DIE WELLEN - Virginia Woolf, in ihren eigenen...Uraufführung: DER FELS...

Uraufführung: DER FELS UND DIE WELLEN - Virginia Woolf, in ihren eigenen Worten - Ein Soloabend von Petra Gstrein in Wien

2. / 3. November 2016, 19:30 Uhr, Salon5 im Brick-5, Fünfhausgasse 5, 1150 Wien. -----

«…Als Erfahrung ist Wahnsinn großartig, das kann ich Dir versichern, und nichts, worüber man die Nase rümpfen sollte; und in seiner Lava finde ich noch immer die meisten der Dinge, über die ich schreibe.» Virginia Stephen, die als Virginia Woolf in die Literaturgeschichte einging, heiratete den Schriftsteller Leonard Woolf im Jahr 1912. Während ihrer langen Ehe pflegte Leonard Virginia durch etliche Anfälle von Depression, Selbstmordversuchen und die Auf und Abs ihrer bipolaren Störung.

 

In den zwanziger Jahren traf Virginia Woolf die Schriftstellerkollegin Vita Sackville-West. Nach einem zaghaften Anlauf begannen die zwei Frauen eine romantische Affaire. Virginia war von Vita so fasziniert, dass sie ihr in Orlando ein Denkmal setzte. Vita´s Sohn, Nigel Nicolson, verwies auf Orlando einmal als "den längsten und charmantesten Liebesbrief in der Literatur.”

 

DER FELS UND DIE WELLEN stellt diese zwei wichtigen Beziehungen in Woolfs Leben in den Fokus. Es geht um Virginias Streben nach Freiheit auf der Basis von Halt und Inspiration, repräsentiert durch Leonard und Vita.

 

Ausgehend von Virginia Woolf´s Briefen, Tagebüchern und literarischen Werken dramatisiert das Stück Szenen aus ihrem Leben. Die Idee und das Konzept entstand in der Schauspielarbeit mit Susan Batson, wurde durch Petra Gstreins kontinuierliche Auseinandersetzung mit Woolf´s Schreiben während der letzten zwei Jahre weiterentwickelt und schließlich zusammen mit Giles Foreman dramatisiert und auf die Bühne gebracht. Gstrein ist eine der eigenwilligsten Protagonistinnen des Salon5-Ensembles.

 

Konzept, Idee: Petra Gstrein, Susan Batson (New York)

Texte: Virginia Woolf

Adaption: Petra Gstrein

 

Schauspiel: Petra Gstrein

 

Regie: Giles Foreman (London)

Ausstattung: Antoaneta Stereva

 

Tickets:

Vorverkauf: www.salon5.at

Reservierung: willkommen@salon5.at, +43 676 5625502

 

Virginia Woolf

 

Virginia Woolf (1882 – 1941) war eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des frühen 20. Jahrhunderts. Von Kindheit an spielte Kunst eine große Rolle in ihrem Leben. Umgeben von Porträts des Malers G. F. Watts und Fotografien ihrer Tante Julia Margaret Cameron, wuchs sie in einem Kreis von Literaten, Intellektuellen und Künstlern auf. So verwundert es nicht, dass sie später zur zentralen Figur der berühmten Bloomsbury Group wurde, die mit ihren innovativen Ideen von Kunst und Gesellschaft die moderne Gesellschaft Englands prägte. Virginia Woolf hat 1941 Selbstmord begangen.

 

Petra Gstrein

 

Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und am Conservatoire National Superieur d´Art Dramatique in Paris. Masterclasses mit Susan Batson (New York). Schauspielarbeiten in Innsbruck, Wien, Paris, London, New York u.a. "Eglé" in "Der Streit" (Marivaux), "Klytaimnestra" in "Die Orestie" (Aischylos), "Penthesilea" in "Penthesilea" (H. v. Kleist), „Karen“ in „Camera Clara“ (Anna Poloni), „Ate“ in „Die Kinder von Wien“ (Salon5 / Wiener Festwochen). Durch Reisen inspiriertes Schreiben.

 

U25-Ticket

 

Für junges Publikum bietet der Salon5 mit dem „U25-Ticket“ ein stark ermäßigtes Kartenkontingent: Für alle bis zum 25. Lebensjahr kostet das Ticket € 2,50.

 

Salon5

 

ist ein internationales Label darstellender Kunst mit Sitz in Wien, das seit 2008 Theater, Literatur, Film, Geisteswissenschaften und Dialog zu neuen interkreativen Kunstformen vernetzt und einem wachsenden Publikum im In- und Ausland anbietet. Die Kulturabteilung der Stadt Wien unterstützt den Salon5 in Wien kontinuierlich, derzeit im Rahmen einer vierjährigen Konzeptförderung. Das Land Niederösterreich hat eine mehrjährige Förderung des Salon5 am THALHOF bis 2019 in Aussicht gestellt. Wesentliche temporäre Förderer und Partner hat der Salon5 bisher mit den Kunstförderstellen des Bundes, Kultur Kontakt Austria, dem Grand Théâtre Luxembourg, den Wiener Festwochen, dem Brick5, dem Theater Nestroyhof Hamakom sowie dem Metro Kinokulturhaus gefunden.

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 18 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑