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Uraufführung: "Die Protokolle von Toulouse" im Thalia Theater Hamburg

Premiere 26. Januar 2013, 20:00 Uhr, im Thalia in der Gaußstraße(Garage). -----

Der Flur in einem Wohnblock am Stadtrand von Toulouse. Fahles Morgenlicht. Es ist Mittwoch, der 21. März 2012. Zwei Männer, verbunden durch eine Sprechfunkanlage, zwischen ihnen eine von Geschossen durchlöcherte Haustür. Sie beide sind Kinder nordafrikanischer Einwanderer, beide französische Staatsbürger, Muslime.

Der eine arbeitet für den französischen Geheimdienst, der andere hat in den vergangenen Wochen sieben Menschen getötet: In Montauban erschießt er am 11. und 15. März drei Soldaten, vier Tage später ermordet er drei Kinder und einen Familienvater mit Kopfschüssen, sie warteten vor einer jüdischen Schule auf den Bus.

 

Beide sprechen mehr als sieben Stunden „von Muslim zu Muslim“ über die Bedingungen, unter denen man sich der Polizei stellen würde, über ganz persönliche und alltägliche Dinge, über den wahren Glauben und über das Risiko zu vertrauen.

 

Karen Krüger, Redakteurin der FAZ, hat über dieses denkwürdige Gespräch, das protokolliert und von der Zeitung „Liberation“ ins Netz gestellt wurde, berichtet und für das Thalia Theater eine Fassung erstellt. Malte C. Lachmann inszeniert erstmalig am Thalia Theater. Außerdem ist im Rahmen des Festivals Lessingtage 2013 seine Inszenierung „Schwarze Jungfrauen“ zu sehen.

 

Übersetzung: Karen Krüger

 

Regie Malte C. Lachmann

Ausstattung Stefan Britze

Dramaturgie Carl Hegemann

 

Darsteller

Thomas Niehaus

Rafael Stachowiak

 

Di,29.01.201320:00 Uhr

So,10.02.201319:00 Uhr

Sa,23.02.201320:00 Uhr

So,03.03.201320:00 Uhr

 

 

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