Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "herr tod lädt nicht ein aber wir kommen trotzdem" von Nora Mansmann Uraufführung: "herr tod lädt nicht ein aber wir kommen trotzdem" von Nora...Uraufführung: "herr tod...

Uraufführung: "herr tod lädt nicht ein aber wir kommen trotzdem" von Nora Mansmann

Premiere am 20. April 2007 um 19.30 Uh im Theater Osnabrück/emma-theater.

 

Warum nicht einfach alles stehen und liegen lassen, ein Auto knacken, Sonnenaufgänge im Osten genießen und anschließend einen Menschen kidnappen?

 

 

 

 

In Nora Mansmanns neuem Stück versucht sich die degenerierte Popkultur- Generation als Pseudo-Terroristengang und weiß doch eigentlich selbst nicht genau, was gefordert werden soll. Die Geisel weiß es auch nicht, bietet sich aber bei der Digitalisierung der Geiselnahme als hilfreiche Hand an. Hollywood-Helden wie Bonnie & Clyde verkommen in unbeholfenen Nachahmungsversuchen zur peinlichen Farcé und beim letzten Kick kann selbst der Tod nur noch müde gähnen. Was also tun? Irgendetwas kaputt machen, damit einmal was passiert, denn nur die Langeweile ist tödlich, und im eigenen Müll lässt es sich am besten ersticken, während die Glotze weiter läuft ...

 

Nora Mansmann

geboren 1980, wollte Journalistin werden, bevor sie 2002 durch eine Hospitanz bei Armin Petras das Theater für sich entdeckte und begann Stücke zu schreiben.

Nach zwei Assistenzen in der Berliner Off-Szene inszenierte sie im Mai 2004 ihren eigenen Text „mir fehlt nichts“ im HAU 3. Im Oktober folgte „Bob und die anderen Fotzen“ am Theaterdiscounter Berlin. Neben der Theaterarbeit studiert sie und arbeitet außerdem als freie Journalistin im Bereich Theater/Oper.

 

Regie Jens Poth

Bühne und Kostüme Simone Wildt

Mit Julia Köhn; Richard Barenberg und Olaf Weißenberg

 

Diese Uraufführung findet zeitgleich mit dem Maxim Gorki Theater Berlin statt.

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑