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Uraufführung: "Je t’adorno" von René Pollesch - Schauspiel Frankfurt

Premiere 8.3.2014, Bockenheimer Depot. -----

Ein Zuschauerraum ist nur die Darstellung einer unwahren Gemeinschaft. »Niemand von uns kann sich im Ernst vorstellen, dass das, was wir für unseren inneren Reichtum halten, absolut leer ist. Es ist so wie man es vom Erfolg sagt und vom Reichtum, dass das doch alles leer wäre. Nun, das kann sein, aber leerer als all das, ist das, was wir für uns selbst halten.

Man muss doch nur mal kurz überprüfen wie es ist, wenn der, den man liebt, sagt, er würde nur das linke Ohrläppchen von einem lieben, oder dass man der und der ist, oder dass man Geld hat, und man sich einklagen hört, aber da muss es doch mehr geben, mich, all das, was ich bin und was mich ausmacht! Und wenn man das sagt, hört man vielleicht ganz kurz in sich rein, wobei man schon merkt, dass man gar nicht weiß, wo das sein soll, das ›in sich rein‹, welchen Weg das eigentlich gehen soll und in welche Richtung, und merkt, dass da nicht viel ist, außer dem, was man halt so macht.« (René Pollesch)

 

Wie kaum ein anderer steht der vielfach ausgezeichnete Autor und Regisseur René Pollesch für eine komplett eigene Theatersprache. Für »Je t’Adorno« arbeitet er erstmals im Bockenheimer Depot.

 

Regie René Pollesch

Bühne Bert Neumann

Kostüme Tabea Braun

Video Ute Schall

Dramaturgie Michael Billenkamp

 

Mit Linda Pöppel, Silvia Rieger, Ute Schall (Live-Kamera); Vincent Glander, Oliver Kraushaar, Lukas Rüppel

 

Am 8. / 9. / 14. / 15. / 20. / 24. / 26. / 31. März, 3. / 4. April – Zum vorläufig letzten Mal!

 

 

 

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