Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: MADAMA BUTTERFLY - Tanzstück von Enrique Gasa Valga - Landestheater Innsbruck Uraufführung: MADAMA BUTTERFLY - Tanzstück von Enrique Gasa Valga -...Uraufführung: MADAMA...

Uraufführung: MADAMA BUTTERFLY - Tanzstück von Enrique Gasa Valga - Landestheater Innsbruck

PREMIERE am Samstag, 19. Oktober 2013, 19.00 Uhr, Großes Haus. -----

 

Die berühmteste Vertreterin der Zunft der Geishas hat nie gelebt: Cio-Cio-San, genannt Butterfly, die Titelheldin des neuen Tanzabends von Enrique Gasa Valga. Ihre Geschichte ist eigentlich ganz einfach, so wie sie das Leben täglich neu schreibt:

Ein Mädchen, das arglos ist, weil es liebt und sich im gleichen Maße geliebt glaubt, während der Mann von Anfang an nichts anderes im Sinn hat als eine durch den Zauber des Augenblicks bedingte Liaison. Und doch fasziniert Madama Butterfly auf besondere Weise. Cio-Cio-San ist ein zauberhaftes Geschöpf, schön, zart und lebendig wie ein Schmetterling. Kein Wunder, dass sich der amerikanische Leutnant Pinkerton sofort zu ihr hingezogen fühlt und sie heiratet. Als er in seine Heimat zurückkehrt, wartet sie jahrelang sehnsüchtig auf ihn. Schließlich kommt er, sucht Cio-Cio-San jedoch nicht auf. Als diese zudem auf seine amerikanische Ehefrau trifft, wird ihr bewusst, dass sie für ihn nur eine Trophäe war – ein schöner Schmetterling, den er auf ein Brett spießte.

 

Bei der Auseinandersetzung mit diesem Stoff ist die Konfrontation zwischen den beiden Welten der Protagonisten für Enrique Gasa Valga zentral. Das drückt sich nicht nur in der Musik aus – es werden neben Musik von Giacomo Puccini u. a. traditionelle japanische O-Daiko-Trommeln die Tänzer begleiten – sondern auch in der Choreographie, in die Elemente des Butoh-Tanzes Eingang finden. Für die Rolle der Cio-Cio-San ist es gelungen, einen echten Star an das Tiroler Landestheater zu holen: Sue Jin Kang, Erste Solistin des Stuttgarter Balletts, die zahlreiche berühmte Choreographen mit ihrer

außergewöhnlichen Perfektion und Schönheit inspiriert hat.

 

CHOREOGRAPHIE & INSZENIERUNG

Enrique Gasa Valga

BÜHNE

Helfried Lauckn

KOSTÜME

Eva Praxmarer

 

MIT

Madama Butterfly ................................ Sue Jin Kang / Maiko Furuuchi*

Benjamin Franklin Pinkerton .................. Carlos Contreras Ramirez /

Enrique Gasa Valga*

Yin ................................................... Clara Sorzano Hernández /

Roilán Ramos Hechavarria*

Yang ................................................. Marie Stockhausen / Lore Pryszo*

Suzuki ................................................ Mohana Rapin / Chiung-Yao Chiu*

Goro .................................................. David Rodriguez Cañabate / Paolo Giglio*

Onkel Bonze ....................................... Leoannis Pupo Guillen

Kate Pinkerton ..................................... Natalia Fioroni / Lara Brandi*

Geishas ............................................. Lara Brandi, Chiung-Yao Chiu, Natalia Fioroni,

Maiko Furuuchi, Lore Pryszo

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑