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Uraufführung: Neue deutsche Version von „Charleys Tante“ in Chemnitz

von Daniel Call, nach der gleichnamigen Komödie von Brandon Thomas,

Premiere am 17. März 2007 um 19.30 Uhr im Schauspielhaus.

 

Jack Chesney und Charley Breckneck, zwei Studenten einer Eliteuniversität, leben über ihre Verhältnisse, so dass sie zwar noch einen Diener hin- und herscheuchen, aber nichts Ordentliches mehr auf den Tisch bringen können.

 

Das ist jedoch nicht das einzige Hindernis für das geplante Rendezvous mit den schönen Schwestern Spettigue ... Eine Anstandsdame muss her. Da passt es wunderbar, dass Charleys steinreiche Tante Donna Lucia aus Buenes Aires zu Besuch kommen will. Leider schickt sie fünf Minuten vor dem Stelldichein ein Telegramm, dass sich ihre Ankunft doch noch um einige Tage verzögert. Schnell muss jemand gefunden werden, der die Rolle dieser Tante übernimmt - koste es, was es wolle. Es muss ja nicht unbedingt eine Frau sein …
 

1892 schrieb der gelernte Schiffszimmermann und Schauspieler Walter Brandon Thomas ein Stück über die abenteuerlichen Verwicklungen um drei Studenten in einem viktorianischen College, dass zu einer der berühmtesten Boulevardkomödien der Theatergeschichte avancierte und bereits ein Dutzend Mal verfilmt wurde: „Charleys Tante“.
Zwar merkt man der 115jährigen „Tante“ ihr stattliches Alter nicht an, aber Autor und Regisseur Daniel Call - mit seinem Hang zum Boulevardesquen – wollte dieses Stück gern etwas mehr in Richtung der zynischen Selbstironie eines Oskar Wilde rücken und hatte zugleich eine musikalische Komödie im Sinn, so dass er „Charleys Tante“ kurzerhand neu schrieb. Das Schauspiel Chemnitz hat sogleich das Interesse an der Uraufführung dieser neuen „Tante“ bekundet, zumal die bisherigen Arbeiten Daniel Calls in Chemnitz für ein erneutes Schauspielerfest und Zuschauervergnügen bei dieser turbulenten Komödie sprechen.

Die Musik schrieb der Berliner Komponist Niels Fölster, der das kleine Salonorchester auf der Bühne auch selbst leiten wird.


Regie: Daniel Call
Bühne und Kostüme: Marcus Lachmann
Choreographie: Dagmar Höhnerbach

mit: Michael Pempelforth (Jack Chesney), Tobias D. Weber (Charley Breckneck), Michael-Paul Milow (Lord Fancourt Babberley), Klaus Schleiff (Sir William Spettigue), Sylvia Bretschneider (Mimi Spettigue), Antje Weber (Kitty Spettigue), Stefan Schweninger (Colonel Sir Francis Chesney), Anne-Else Paetzold (Donna Lucia di Alvadorez), Melina von Gagern (Elli Delahay), Tilo Krügel (James)

 

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