Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: PENSION EUROPA von Martin Gruber in WienUraufführung: PENSION EUROPA von Martin Gruber in WienUraufführung: PENSION...

Uraufführung: PENSION EUROPA von Martin Gruber in Wien

Wien-Premiere Montag, 15. Dezember 2014, 20:00 Uhr, im WERK X-Eldorado, Petersplatz 1, 1010 Wien. -----

Regisseur Martin Gruber und sein kürzlich mit dem Heidelberger Theaterpreis ausgezeichnetes aktionstheater ensemble begeben sich auf eine Reise in die Untiefen des Alltäglichen: Des alltäglichen Sich zur Schau-Stellens, des alltäglichen Rassismus, des täglichen Kampfes um Ehrlichkeit und Authentizität.

 

Anhand von Interviews (durchgeführt von Martin Gruber), bearbeitet mit poetischen Texten der Wiener Autorin Claudia Tondl, werden persönliche Grenzen und ein Leben in einem großen Ganzen ausgelotet. So kommt es zu Fragen wie: Wo liegt die eigene Selbstbestimmtheit? Wann ist Unkorrektes korrekt, und wo liegt da die Grenze? Wer fühlt sich drinnen (in Europa) und wer draußen?

Wahrhaftige Bekenntnisse und verdichtete Geständnisse, skurril-witzig, tragisch und mitten aus dem Leben.

 

Ein Abend für sechs Frauen auf der verzweifelt-aberwitzigen Suche nach einer Vision. Pur, nackt, manchmal poetisch, aber ungemein kraftvoll wird Alltägliches ohne Scheu analysiert und diskutiert. Und es werden Fragen gestellt: Welche Relevanz hat ein Einzelschicksal im vermeintlichen Großen?

 

Welche Relevanz hat das, was ich tue? (z.B. Theater spielen „It´s hard to do a performance in Austria, we are not suffering enough“). Wo liegt die eigene Selbstbestimmtheit? Und muss immer alles einem großen Ganzen untergeordnet sein? Wann ist Unkorrektes unkorrekt, und wo liegt da die Grenze? Und wer fühlt sich drinnen (in Europa) und wer draußen? Wahrhaftige Bekenntnisse und verdichtete Geständnisse, skurril-witzig, tragisch und mitten aus dem Leben. Manchmal gnadenlos, manchmal versöhnlich. Alles eine Frage der Perspektive.

 

Konzept, Regie, Script: Martin Gruber,

Text: aktionstheater ensemble und Claudia Tondl,

Musik: Peter Herbert (Songs: Aisha Eisa),

Dramaturgie: Martin Ojster,

Video: Felix Dietlinger,

Regieassistenz: Annina Weiss,

 

Mit: Michaela Bilgeri, Susanne Brandt, Aisha Eisa, Alev Irmak, Isabella Jeschke, Kirstin Schwab.

 

Uraufführung in Koproduktion mit Bregenzer Frühling und Kooperation mit WerkX

 

Weitere Vorstellungen: Dienstag, 16. & Mittwoch, 17. Dezember 2014

sowie Montag, 12., Dienstag, 13. und Mittwoch, 14. Jänner 2015 jeweils 20:00 Uhr

 

KARTEN: reservierung@werk-x.at

oder telefonisch unter 01 535 32 00 11

 

(die Uraufführung am 16.5.2014 im Festspielhaus Bregenz im Rahmen des Bregenzer Frühling)

 

mit freundlicher Unterstützung von Land Vorarlberg, Stadt Bregenz, Stadt Wien, Bundeskanzleramt Kultur, Bregenzer Frühling.

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑