Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
URAUFFÜHRUNG: »Schönerland«, Oper von Søren Nils Eichberg (*1973), Hessisches Staatstheater WiesbadenURAUFFÜHRUNG: »Schönerland«, Oper von Søren Nils Eichberg (*1973),...URAUFFÜHRUNG:...

URAUFFÜHRUNG: »Schönerland«, Oper von Søren Nils Eichberg (*1973), Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Premiere am 16. September 2017 um 19.30 Uhr im Großen Haus. -----

»Schönerland« handelt von der Suche nach Heimat. Dabei geht es nicht nur um den Verlust von Heimat und die Identitätssuche bei Flüchtenden, sondern auch um die Veränderungen auf Seiten der Empfangenden, Erschütterungen ihrer Lebenswelt und Nachempfinden der Heimatlosigkeit.

 

 

 

Søren Nils Eichberg hat nach der Kammeroper »Glare« (Royal Opera House) mit »Schönerland« seine erste große Choroper geschrieben und dafür unter anderem auch Inspiration in der dänisch-deutschen Emigrationsgeschichte seiner eigenen Familie gefunden. Er war 2017 für den Deutschen Musikautorenpreis nominiert.

 

Die Partie des Intendanten übernimmt Thomas de Vries, der in dieser Spielzeit auch als Alberich in »Götterdämmerung« und als Biterolf in »Tannhäuser« zu sehen ist. Erik Biegel, zuletzt als Mime in »Das Rheingold«, ist als Komponist zu erleben. Britta Stallmeister, bis 2015 Mitglied im Ensemble der Oper Frankfurt, singt die Partie der Stückeschreiberin. Die griechische Sopranistin Eleni Calendos ist Saida (Deutschland-Debüt), Aaron Cawley (Erik in »Der fliegende Holländer«) ist Dariush. Romina Boscolo (Erda in »Das Rheingold«) übernimmt die Partie der Aliyah, Florian Küppers ist Omid. Andrea Baker (Amme in »Die Frau ohne Schatten«) ist Kader und der syrische Schauspieler Feras Zarka übernimmt die Sprechrolle des Syrers.

 

Die Vorstellung am 25. November findet im Rahmen von »cresc… 2017 – TRANSIT Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main« statt.

 

Libretto von Therese Schmidt

Oper in 10 Bildern

Ein Auftragswerk des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

 

Musikalische Leitung Albert Horne

Inszenierung Johanna Wehner

Bühne Volker Hintermeier

Kostüme Miriam Draxl

Licht Klaus Krauspenhaar

Dramaturgie Katja Leclerc

 

Intendant Thomas de Vries

Komponist Erik Biegel

Stückeschreiberin Britta

Stallmeister Saida (Die Glückliche) Eleni Calenos

Dariush (Das Gute festhalten) Aaron Cawley

Aliyah (Die Erhabene, Frieden) Romina Boscolo

Omid (Die Hoffnung) Florian Küppers

Kader (Das Schicksal) Andrea Baker

Der Syrer Feras Zarka

3 Frauen Radoslava Vorgic, Jessica Poppe, Hyemi Jung

3 Männer / 3 Schlepper Keith Stonum, Frederic Mörth, Philipp Mayer

 

Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

 

Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

 

Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 29. September und 3. Oktober um 19.30 Uhr

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑