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Uraufführung: "Sesperado-Revolution of Color", akademie der autodidakten - BALLHAUS NAUNYNSTRASSE Berlin

Premiere 01. Juli 2016, 20 Uhr. -----

Sesperado ist mutig, ein revolutionärer Streber, ein Lyrical Guerillero aus dem tiefsten Wedding und Anführer der R.O.C., der Revolution of Color. Denn er hat den Rassismus, der ihn tagtäglich in der Uni, bei Freund*innen oder in der U-Bahn umgibt, satt.

Gemeinsam mit seinem Familien- und Freundeskreis deckt er die unfreiwillige Komik des allgegenwärtigen Alltagsrassismus auf und entwickelt Strategien des Widerstandskampfes, ganz ohne Gewalt, aber dafür mit viel Wissen und Humor. Die R.O.C. ist nicht aufzuhalten, wird alle People of Color vereinen und die prärevolutionäre Zeit der Nation of Color einleiten.

 

Sesperado – Revolution of Color basiert auf dem Roman Kara Günlük – Die geheimen Tagebücher des Sesperado! von Mutlu Ergün. Die freche politische Satire begleitet die Hauptfigur, den jungen Sesperado, durch seinen von Rassismus geprägten Berliner Alltag und bietet allen Gleichgesinnten eine Anleitung zum Widerstand. Mit seinen Lyrical-Guerilla-Strategien zieht er mit Unterstützung seiner Freund*innen in den Aufstand.

 

In Zusammenarbeit mit den beiden Theaterexperten Murat Dikenci und Hasan H. Taşgın erproben knapp 20 junge Postmigrant*innen und People of Color im Rahmen der akademie der autodidakten die verschiedenen Wege und Taktiken bis zur finalen Revolution of Color auf der Bühne des Ballhaus Naunynstraße.

 

Text

Mutlu Ergün

 

Mitarbeit Textfassung

Azar Mortazavi

 

Projektleitung

Murat Dikenci

Hasan H. Taşgın

 

Bühne

Cleo Niemeyer

 

Kostüm

Yu-Chia Hsu

 

Video

Traviez Tuan Minh

 

Musik

Bekir Karaoglan

 

Dramaturgie

Selina Shirin Stritzel

 

Von und mit

Kira Lorenza Althaler

Kareem Anaya

Merve Avdiç

Yusuf Celik

Lodi Doumit

Latifa Hahn

Hoang Tran Hieu Hanh

Sionnan Kahveci

Ceyda Keskin

Niklas Korte

Barbara Krebs

Antonia Meier

Jenifa Marie Simon

Jan Yilmaz

 

Eine Produktion der akademie der autodidakten im Ballhaus Naunynstraße, gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und den Fonds Soziokultur.

 

02. & 04. Juli 2016, 20 Uhr

03. Juli 2016, 19 Uhr

 

 

 

 

 

 

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