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Uraufführung: "wie ein leben zieht mein koffer an mir vorüber" im Theater Osnabrück

von Johannes Schrettle,

Premiere am 1. Juni 2007, 19.30 Uhr, emma-theater.

 

Boris und Milan drehen Pornofilme. Oder sind sie selbst Teil eines Filmes?

Am Morgen nach einer Schaumparty tauchen zwei Frauen bei ihnen auf: Doris Fu, die das Kreativpotential der beiden in einen großen Konzern transferieren möchte und Piroschka, die neue osteuropäische Putzfrau mit Ambitionen, auch vor der Kamera zu agieren. Beide Frauen interessieren sich jedoch nicht nur für die Firma, sondern auch für Milan. Der ist verwirrt und übermüdet. Oder schläft er die ganze Zeit? Jedenfalls hat er vergessen, wo sein Zuhause ist. Und dann sind da auch noch drei Koffer, die sich stets zur falschen Zeit, am falschen Ort mit falschem Inhalt befinden. Das kann nur der falsche Film sein!

 

Johannes Schrettle, der bereits bei dem Osnabrücker Festival SPIELTRIEBE als Autor vertreten war, hat für das Theater Osnabrück ein aberwitziges "spiel mit der wirklichkeit" geschrieben, "die draußen die ganze zeit mit geschäften und koffern und terminen produziert wird".

 

Regie Matthias Kaschig

Bühne und Kostüme Michael Böhler

 

 

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