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Uraufführungen: ZUKUNFT EUROPA I – V - Fünf kurze Theatertexte von Ariane Koch und Joël László - Theater MARIEUraufführungen: ZUKUNFT EUROPA I – V - Fünf kurze Theatertexte von Ariane...Uraufführungen: ZUKUNFT...

Uraufführungen: ZUKUNFT EUROPA I – V - Fünf kurze Theatertexte von Ariane Koch und Joël László - Theater MARIE

Premiere MI 18.2.15 20:15 im Theater Tuchlaube Aarau. -----

Wie blickt man aus einer fernen Zeit auf unsere nahe Zukunft? Welchen Wandel werden wir erlebt haben? Unter dem Titel «Zukunft Europa» wächst ab 2015 eine Sammlung von Kurzstücken, die die Frage nach dem zukünftigen Blick auf unsere Zeit und auf die Jahrzehnte, die wir prägen, zu beantworten versuchen.

Die multiple Identität, die der Begriff «Europa» evoziert, steht bei der Stoffbestimmung im Zentrum. Europa als Mythos, Europa als politisch-wirtschaftliches Gebilde, Europa als vielschichtiger geografischer Sehnsuchtsraum für Reisende und Zufluchtsuchende. Die ersten Kurzstücke schreiben Ariane Koch und Joël László.

 

Auch die Textproduktion wird in Billiglohnländer ausgelagert. Liedautoren aus Indien, technische Uebersetzer aus China und Redenschreiber aus Venezuela werfen einen kritischen Blick auf die europäische Kultur des Bewahrens. Und das alles für je fünf Dollar.

Ich bin das Tier mit dem Fell Joël László

 

Ich bin das Tier mit dem Fell Joël László

Ein Frisörbesuch der anderen Art. Körperliche Nähe gibt es nur noch bei der wiederkehrenden Perückenpflege. Echte Haare trug man in der animalischen Vergangenheit.

 

Enzyklopädie des Verschwindens Ariane Koch

Die Zeit und der Wandel fordern Opfer. Die Auflistung von verschwundenen Dingen hilft der Erinnerung. Die Vergegenwärtigung erzeugt Nostalgie.

 

Reykjavik-Pinakothek Joël László

In einer apokalyptischen Zeit muss der Kunst-Kanon neu definiert werden. Zwei Kuratoren nehmen sich dieser schwierigen Aufgabe an. Doch nur wenige Werke haben in der Reykjavik-Pinakothek Platz.

 

Costa Concordia. Mare Nostrum Ariane Koch

Das Drama wiederholt sich. Die Flucht auf dem Schiff auf der Suche nach einem neuen Kontinent, nach einer Küste der Eintracht scheint die einzige Lösung. Der mythische Stier ist mit an Bord.

 

Koproduktion mit

Theater Tuchlaube Aarau

Theater Winkelwiese Zürich

ROXY Birsfelden

 

Spiel: Judith Cuénod

Manuel Löwensberg

Christoph Rath

 

Regie: Olivier Keller

Szenografie: Erik Noorlander

Kostüme: Tatjana Kautsch

Musik: Pascal Nater

Dramaturgie: Patric Bachmann

 

DATEN

MI 18.2.15 20:15 Theater Tuchlaube Aarau www.tuchlaube.ch 062 834 10 34

FR 20.2.15 20:15 Theater Tuchlaube Aarau

DI 21.2.15 20:15 Theater Tuchlaube Aarau

FR 27.2.15 20:15 Theater Tuchlaube Aarau

SA 28.2.15 20:15 Theater Tuchlaube Aarau

DO 23.4.15 20:30 Theater Winkelwiese Zürich www.winkelwiese.ch 044 261 21 79

SA 25.4.15 20:30 Theater Winkelwiese Zürich

DO 30.4.15 20:30 Theater Winkelwiese Zürich

FR 1.5.15 20:30 Theater Winkelwiese Zürich

SA 2.5.15 20:30 Theater Winkelwiese Zürich

MI 16.12.15 20:00 ROXY Birsfelden www.theater-roxy.ch,

DO 17.12.15 20:00 ROXY Birsfelden

FR 18.12.15 20:00 ROXY Birsfelden

 

BIOGRAFIEN

Ariane Koch, Autorin

Ariane Koch (*1988) hat in Basel und Bern Bildende Kunst sowie einige Semester Philosophie und Theaterwissenschaft studiert. Sie wirkt – mal als Künstlerin, Autorin oder Organisatorin – in

verschiedenen Kunst- und Theaterprojekten mit. Sie hat bereits an verschiedenen Ausstellungen in Basel, Deutschland und Russland teilgenommen und ist Mitgründerin und Redaktorin der Zeitschrift «Lasso», einer Plattform für Kunst und Literatur. Von August 2012 bis Juli 2013 war sie als Assistentin in der Stadtgalerie Bern tätig, wo sie den dreitägigen Performance-Anlass «Happy End» (Mit Muda Mathis/Sus Zwick, Collectif Inouite, Sarina Scheidegger u.a.) kuratierte. Das Theaterstück «Mein Enkel 2072» (Text: Ariane Koch, Regie: Zino Wey, Raum: Moira Gilliéron) wurde im August 2013 im Rahmen der Treibstoff Theatertage Basel in der Kaserne uraufgeführt und schaffte es zudem ins Halbfinal des Schweizer Nachwuchspreises PREMIO. Seit September 2013 absolviert sie den Dramenprozessor, ein einjähriges Nachwuchsförderprogramm für DramatikerInnen.

 

Joël László, Autor

Joël László wurde 1982 in Zürich geboren. Er lebt in Basel und ist Vater eines Sohnes und einer Tochter. Neben dem Studium der Islamwissenschaft sowie Osteuropäischer und Neuerer Allgemeiner Geschichte an der Universität Basel arbeitete er verschiedentlich als Autor [u.a. Werkbeiträge des Aargauer Kuratoriums 2007 und 2013, Publikationen in Literaturzeitschriften, Atelieraufenthalt in Kairo, Ägypten, Mitglied des «Teppich»-Netzwerks]. Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt, das sich mit Lebenswelten und Visual History und Fotografie in der frühen Republik Türkei auseinandersetzt. In der Spielzeit 2013/14 ist Joël László Stipendiat des Autorenprojekts Dramenprozessor am Theater Winkelwiese, Zürich.

 

 

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