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"Vermisst/Vater aller Dinge" vom Theaterhaus Jena nach Mexiko eingeladen."Vermisst/Vater aller Dinge" vom Theaterhaus Jena nach Mexiko eingeladen."Vermisst/Vater aller...

"Vermisst/Vater aller Dinge" vom Theaterhaus Jena nach Mexiko eingeladen.

Die Inszenierung »Vater der Dinge/Vermisst« ist nach Mexiko City zum Festival »Dramafest« eingeladen!

 

Doppelpremiere im theaterhaus jena war am 11.05.2006

Der Krieg ist der Vater aller Dinge, heißt es bei dem griechischen Philosophen Heraklit. Die sich ständig wandelnde Welt ist seiner Meinung nach geprägt von einem Kampf der Gegensätze, ihr Kreislauf vom ewigen Widerstreit der Polaritäten bestimmt.

 

Diese Aussage bildet die Basis für unser Doppelprojekt »Vater aller Dinge«. Die Regisseure Mario Keipert und Heiko Kalmbach werden an einem Abend in einem Raum zwei sehr verschiedene Projektarbeiten zum Thema Krieg vorstellen:

 

"Vermisst" von Alexander Pfeuffer

mit: Andrea Schmid und Saskia Taeger

Regie und Video: Heiko Kalmbach Choreografie: Antonio Cerezo Musik: Tareke Ortiz

 

und

 

"Making Of"

von und mit: Bernhard Dechant, Tim Ehlert, Daniel Fries, Mathis Julian Schulze

Regie: Mario Keipert

 

Das Bühnenbild entsteht in einer erneuten Kooperation mit der Bühnenbildklasse der HfBK Dresden unter Leitung von

Professor Marc Deggeller.

 

Die Frage ist, was Gesellschaften wie Täter motiviert, zu Gewalt und insbesondere zum Mittel des Krieges zu greifen. Sind es die Lust an der Macht oder die Lust an der Gewalt? Oder beides?

 

Ob heiliger Krieg, ob gerechter Krieg, ob humanitärer Krieg – es ist immer derselbe Wahn. Im Kampf gegen den Teufel muss man stets noch teuflischer sein als das, was man sich unter ihm vorstellt, und indem man Menschlichkeit mit militärischen Mitteln erzwingen will, nimmt man lediglich die Unmenschlichkeit selbst in die eigene Praxis auf. Das mag allgemein bekannt sein. Und dennoch gibt es Situationen, in denen das Nichteingreifen in einen politisch gesellschaftlichen Missstand verheerendere Folgen nach sich ziehen kann, als ein Eingriff. Doch wer kann und darf darüber richten?

 

Weitere Vorstellungen: 12. / 13. / 18. / 19. / 20. Mai, immer 20 Uhr

 

Kartentelefon: 03641/886944

www.theaterhaus-jena.de

 

 

 

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