Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Volkstheater Wien, Uraufführung: „Humane Methods [∑xhale]“ von Fronte Vacuo://Marco DonnarumaVolkstheater Wien, Uraufführung: „Humane Methods [∑xhale]“ von Fronte...Volkstheater Wien,...

Volkstheater Wien, Uraufführung: „Humane Methods [∑xhale]“ von Fronte Vacuo://Marco Donnaruma

Premiere: 11. März 2022, 18:00 Uhr im V°T//Volx

Leben, Loop, Labor: sechs Performer*innen und eine KI. --- Die Wien-Premiere von „Humane Methods [∑xhale]“ von Fronte Vacuo://Marco Donnarumma. Donnarumma – Performance- und New Media-Künstler, Regisseur und Komponist – ist bekannt für seine Performances, in denen Sound und Tanz, Computer und Biotechnologie verschmelzen.

 

Copyright: Nikolaus Ostermann

„Humane Methods [∑xhale]“ist eine poetische Reflexion über Gewalt in algorithmischen Gesellschaften, die ohne Worte auskommt. Diese Gewaltstruktur ist sichtbar und unsichtbar zugleich. Menschen geben Anweisungen, Algorithmen wiederholen, Lebendiges leidet, Kapital vermehrt sich. Doch Achtung – in diesem komplexen Beziehungsgeflecht sind Menschen nicht der*die einzigen Akteur*innen: die eigens geschaffene KI namens <dmb> ist Mit-Erschaffer*in dieser Welt.

Ist „Humane Methods [E∑hale]“ Tanz, Performance oder eine biotechnologische Installation? Vermutlich alles zusammen. Das Stück ist als eine sich entwickelnde Folge von sechs Episoden angelegt. Inmitten eines sie umströmenden Ökosystem hat das Publikum die Wahl, nur eine Vorstellung zu besuchen, oder den Werkkörper in seiner Gesamtheit zu erleben.

HUMANE METHODS [∑XHALE]“
Eine interaktive Autopsie menschlicher Gewalt
Uraufführung
von Fronte Vacuo://Marco Donnarumma

Performer*innen, Choreografisches Denken: Marco Donnarumma, Hikaru Inagawa, Maco Inagawa, Margherita Pevere, Willian Lopes, Stefanie Wieser
Audiovisuelle Dramaturgie: KI-Performer*in

Konzept, Regie, Choreografie, KI Musik-System: Marco Donnarumma
Konzept, Choreografie, Symbionten: Margherita Pevere
Konzept, interaktives Licht- und Videodesign, Technical Direction: Andrea Familiari
Bühne und Kostüm: Anna Cingi
KI und Machine Learning Research: Baptiste Caramiaux
KI-Engineering: Meredith Thomas
Skultpur: Ana Rajcevic
Dramaturgische Beratung: Anne-Kathrin Schulz
Producer: René Dombrowski, Danieal Silvestrin, Olga Wiedemann
With special participation of 4RUDE

Premiere: 11. März 2022, 18:00 Uhr im V°T//Volx
Weitere Termine nur bis 20. Mai.
Das V°T//Volx ist in der Margaretenstraße 166, 1050 Wien.

UNTIL THE DOOM
Artist Talk mit Fronte Vacuo
Auch wenn ihre Performances ohne Worte auskommen: Die Mitglieder von Fronte Vacuo sind leidenschaftliche Sprecher*innen. Anlässlich der Wien-Premiere von [∑XHALE] lassen sie ihr Publikum in der Roten Bar tief in die Welt ihrer HUMANE METHODS-Saga einblicken – eine ästhetische Recherche zur Frage, wie eine Synthese aus Künstlicher Intelligenz, Symbolen, Bewegungen und Musik, posthumane Rituale der Empathie entstehen lassen kann.
14. März 2022, 20:00 Uhr in der Roten Bar, Eintritt frei!
(auf Deutsch und Englisch)

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑