HomeBeiträge
"Wallenstein" von Friedrich Schiller - NATIONALTHEATER MANNHEIM"Wallenstein" von Friedrich Schiller - NATIONALTHEATER MANNHEIM"Wallenstein" von...

"Wallenstein" von Friedrich Schiller - NATIONALTHEATER MANNHEIM

Premiere: Sa, 16. September 2017, 18.00 Uhr, Schauspielhaus. -----

Seit 16 Jahren herrscht Krieg in Europa, und Wallenstein genießt beim Heer und vielen seiner Generäle mehr Ansehen als der Kaiser in Wien. Auf dem Gipfel seiner Macht führt er Geheimgespräche mit dem schwedischen Gegner, da ihm die Absetzung durch den Kaiser droht, dem er zu mächtig geworden ist.

 

Soll er den Kaiser verraten und mit den Schweden paktieren, die ihm die böhmische Königskrone versprechen, in der Hoffnung den Krieg zu beenden? Wie ernst ist es dem in seinem Stolz gekränkten, ehrgeizigen Feldherrn mit seiner friedensstiftenden Vision für Europa? Der versierte Stratege der Macht versucht, sich im Spiel der politischen Intrigen alle Optionen offenzulassen, und verspielt so den historisch richtigen Moment zu handeln. Schließlich wird er von den Ereignissen überrollt.

 

Friedrich Schiller nannte seinen Wallenstein, der nach intensiven Studien zum Dreißigjährigen Krieg in einem zehnjährigen Schaffensprozess entstand, eine »Staatsaktion«.

 

Inszenierung: Elmar Goerden

Bühne und Video: Silvia Merlo (Gast) / Ulf Stengl (Gast)

Kostüme: Lydia Kirchleitner (Gast)

Licht: Robby Schumann

Dramaturgie: Ingoh Brux

 

Wallenstein: Ragna Pitoll

Octavio Piccolomini: Annelore Sarbach (Gast)

Max Piccolomini: Katharina Hauter

Graf Terzky: Stefan Reck

Gräfin Terzky: Klaus Rodewald

Illo: Jacques Malan

Isolani: Barış Tangobay

Buttler: Edgar M. Böhlke (Gast)

Questenberg / Wrangel: Sven Prietz

Herzogin: Reinhard Mahlberg

Thekla: David Müller

 

So, 17.09.2017, 18.00 Uhr, Schauspielhaus

Sa, 30.09.2017, 18.00 Uhr, Schauspielhaus

So, 01.10.2017, 18.00 Uhr, Schauspielhaus

Sa, 14.10.2017, 18.00 Uhr, Schauspielhaus

 

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Seelenlandschaften

Stockfinstere Nacht, das Meer mit hohen, sich türmenden Wellen, der Wind tost, Paare am Strand. Die „Sinfonia da Requiem“ op. 20 von Benjamin Britten setzt ein. Sie ist die musikalische Grundlage von…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Selbsterkundung

Zusammengekauert und regungslos verharren drei Frauen auf der Bühne. Drei Frauen mit runden Spiegeln, die das Gesicht verdecken, aber nichts widerspiegeln, nichts durchscheinen lassen. Sie erinnern an…

Von: Dagmar Kurtz

Geld regiert die Welt

Biblische Stoffe als Grundlage für eine Oper hatten es nicht nur um 1870 schwer, überhaupt aufgeführt zu werden, sondern scheinen auch heute das Publikum nicht allzu sehr zu reizen, wenn man die…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑