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WASSA von Maxim Gorki in den Münchner Kammersppielen

Premiere ist am 3. Februar 2012 um 19.30 Uhr in der Spielhalle. -----

In Maxim Gorkis WASSA SCHELESNOWA, entstanden im Russland der Jahre nach dem Scheitern der Revolution von 1905, kämpft eine Geschäftsfrau mit allen Mitteln um den Erhalt und Zusammenhalt ihrer auseinander fallenden Familie.

Ihre verkommenen, untüchtigen oder schlicht unglücklichen Kinder versucht sie mit ihrem monströs aufs Materielle ausgerichteten Familiensinn vor dem Niedergang zu bewahren.

 

Der lettische Theatermacher Alvis Hermanis bringt das an Katastrophen reiche Leben dieser russischen Familie als eine Art Vivarium in der Spielhalle zur Aufführung. Es ist seine dritte Produktion an den Münchner Kammerspielen. "Alle treibenden Kräfte unseres Lebens (Politik, Geld, Sex, Religion, was auch immer) sind lächerlich oberflächlich, verglichen mit dem Instinkt, mit dem eine Mutter ihre Kinder beschützt. Wenn unsere ganze Zivilisation zusammenbricht, ist die einzige Hoffnung, dass zumindest eine schwangere Frau übrig bleibt, mit der alles von vorn beginnen kann. Es gibt wenige Dinge, die in unserer heutigen Welt noch stabil und unstreitbar sind. Die Liebe einer Mutter ist real. Das Realste überhaupt."

Alvis Hermanis

 

Regie: Alvis Hermanis,

Taubentrainer: Alois Schwarzhuber,

Bühne und Kostüme: Kristine Jurjane,

Licht: Jürgen Kolb, Dramaturgie: Julia Lochte

 

Mit: Stephan Bissmeier, Peter Brombacher, Benny Claessens, Elsie de Brauw, Katja Herbers, Brigitte Hobmeier, Angelika Krautzberger, Oliver Mallison, Clara-Marie Pazzini, Çigdem Teke

 

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