Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
WIENER STAATSOPER: »DIE FLEDERMAUS« AM SILVESTERABEND LIVE IN ORF IIIWIENER STAATSOPER: »DIE FLEDERMAUS« AM SILVESTERABEND LIVE IN ORF IIIWIENER STAATSOPER: »DIE...

WIENER STAATSOPER: »DIE FLEDERMAUS« AM SILVESTERABEND LIVE IN ORF III

ORF III zeigt Die Fledermaus am Silvesterabend 2020 um 20.15 Uhr in der Reihe »Wir spielen für Österreich«

Nach der Entscheidung der Bundesregierung, den Lockdown für Theater weiterhin aufrecht zu halten, erweitert die Wiener Staatsoper ihren Spielplan für Dezember, bei dem ausgewählte Vorstellungen im Haus am Ring für die Kameras des ORF gespielt werden: Als besonderes Highlight wurde das gemeinsame Paket nun auch noch um eine Live-Übertragung der Fledermaus am Silvesterabend angereichert.

 

Copyright: Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

»Dass der Lockdown für die Theater vorerst weitergehen wird, damit musste man rechnen. In der Annahme, dass es so kommen würde, haben wir ja auch gemeinsam mit dem ORF schon einen Plan präsentiert. Vereinbart waren zunächst fünf Vorstellungen – teilweise live von der Bühne der Staatsoper, ohne Saalpublikum, nur für Mikrophone und Kameras – für Fernsehen, Radio und Stream. Nun geht der Lockdown in vielen Bereichen des Lebens bis 6. Jänner weiter, was vor allem während der Feiertage für viele Menschen sehr schwierig sein wird. Wir haben daher unseren Plan ausgeweitet und zeigen am Silvesterabend unsere längst zu einer Wiener Tradition gewordene Fledermaus-Produktion, live in ORF III. Unser Angebot im Dezember ist daher wirklich ein sehr umfassendes. Wir rechnen damit, insgesamt deutlich mehr als eine Million Menschen erreichen zu können.« so Staatsoperndirektor Bogdan Roscic.
     
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: »Der ORF sieht sich in der aktuellen Situation mehr denn je als Vermittler und Bindeglied zwischen den österreichischen Kulturinstitutionen und ihrem Publikum, das auch unser Publikum ist. Die Menschen brauchen besonders in der Weihnachtszeit kulturelle Ansprache und Erbauung – wichtige gesellschaftliche Bedürfnisse, die aufgrund der Fortführung des Corona-Lockdowns in einem großen Teil des Kulturbetriebs nicht erfüllt werden können. Umso wertvoller sind Kooperationen wie diese mit der Wiener Staatsoper, mit der wir auch in schwierigen Zeiten den Österreicherinnen und Österreichern erbauliche kulturelle Erlebnisse bieten können. Wenn die Menschen nicht in die Oper kommen können, kommt die Oper über den ORF eben zu ihnen nach Hause. Daher freut es mich, dass wir das kürzlich geschnürte Weihnachtspaket aus fünf aktuellen Top-Produktionen der Direktion Roscic nun um ein weiteres, besonderes Live-Ereignis – die hochkarätig besetzte Silvester-»Fledermaus« - ergänzen und einem großen Publikum zugänglich machen können.«

Unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister sind in der Fledermaus u. a. Georg Nigl in seinem Staatsopern-Rollendebüt als Gabriel von Eisenstein, Camilla Nylund als Rosalinde, Jochen Schmeckenbecher als Frank und Peter Simonischek als Frosch zu erleben. Regula Mühlemann singt erstmals am Haus die Adele, als Orlofsky gibt Christina Bock ihr Debüt an der Wiener Staatsoper. Fast fixer Bestandteil der Silvester-Fledermaus ist der prominente »Überraschungsgast« im zweiten Akt - heuer darf sich das Fernsehpublikum auf Starsopranistin Asmik Grigorian freuen, die im September mit der Madama Butterfly-Premiere am Haus debütierte und die die Cio-Cio-San auch im Jänner verkörpern wird.

ORF III zeigt Die Fledermaus am Silvesterabend um 20.15 Uhr in der Reihe »Wir spielen für Österreich« im Rahmen von »Erlebnis Bühne LIVE«. Zur Einstimmung auf die live-zeitversetzte Übertragung gibt Barbara Rett eine inhaltliche Einführung (20.00 Uhr) und bittet die Stars der Produktion zum Interview.

Die weiteren fünf im Dezember gespielten Produktionen der Staatsoper, die der ORF in seinem Advent- und Weihnachtsprogramm präsentieren wird: Mahler, live (8.12., 9.05 Uhr, ORF 2), Anna Netrebkos Wiener Rollendebüt als Tosca (live-zeitversetzt am 13.12., 20.15 Uhr, ORF III bzw. 19.00 Uhr live in Ö1), Das verratene Meer (15.12., 19.30 Uhr, Ö1), Der Rosenkavalier (27.12., 20.15 Uhr, ORF III) und Werther (10.1., 20.15 Uhr, ORF III).

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 18 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑