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William Shakespeare, Macbeth, Schauspielhaus Bochum

Premiere 06.06.2008, 19.30 Uhr

 

Hoch- und Landesverrat sind niedergeschlagen, die norwegischen Eindringlinge vertrieben, Schottland kann einem neuen Frieden entgegensehen. Aber auf dem Weg zu ihrem König Duncan begegnen den Feldherren Macbeth und Banquo drei Hexen... und ihre Prophezeihungen geben der Welt einen anderen Verlauf.

Macbeth ist wohl der unglücklichste aller Shakespeareschen Helden, und zwar deswegen, weil er der mit der lebhaftesten Einbildungskraft ist. Kein anderes Stück zieht einen so tief hinein in die Sphäre des Fantastischen und der ganze Schrecken des Stückes ist letztendlich der Schrecken der Einbildungskraft. „Die Welt ist frei“, verkünden die Übriggebliebenen triumphierend, als Macbeth tot ist. Doch befreiend kann dieses Stück nicht wirken, denn die Ordnung der Welt kann nie mehr so sein wie zuvor.

 

Die Regisseurin Lisa Nielebock gehört zu den festen Größen am

Schauspielhaus Bochum. Hier inszenierte sie bisher unter dem Titel "Mein

ist Dein Herz!" Liebesbriefe von Ovid, Sarah Kanes "Phaidras Liebe",

"Fisch um Fisch" von Roland Schimmelpfennig sowie "Penthesilea" von

Heinrich von Kleist. Im Oktober 2007 hatte ihre Inszenierung von Henrik

Ibsens "Gespenster" in den Kammerspielen Premiere.

 

Regie Lisa Nielebock

Bühne Kathrin Schlecht

Kostümmitarbeit Johanna von Gehren, Ursula Peters

 

Duncan Klaus Weiss

Malcolm Marco Massafra

Macbeth Martin Rentzsch

Banquo Oliver Möller

Macduff Mark Oliver Bögel

Lady Macbeth Lena Schwarz

Hexen Jele Brückner, Manuela Alphons, Veronika Nickl

Irrlicht Agnes Riegl

 

07.06.2008, 19.30 Uhr

16.06.2008, 19.30 Uhr

24.06.2008, 19.30 Uhr

27.06.2008, 19.30 Uhr

 

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