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15 Jahre SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN: "Der Troubadour" von Giuseppe Verdi

22.06.2007
Kategorien: Deutschland, News

Premiere am 29. Juni 2007 um 21 Uhr auf dem Alten Garten.

Vorstellungen bis 5. August.

Nach Rigoletto 2005 und La Traviata 2006 vervollständigen die

SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN im Sommer 2007 mit Der Troubadour ihre Reihe großer Open-Air-Inszenierungen von Verdis "Populärer Trilogie" auf dem Alten Garten.

Im Gegensatz zu Rigoletto und La Traviata führt Der Troubadour in eine archaische Welt, in der nicht Persönlichkeiten mit differenzierter Psychologie, sondern eher Archetypen handeln, die von Grundaffekten wie Liebe, Hass, Eifersucht oder Rache beherrscht sind. An seiner Vorlage, dem gleichnamigen Drama des spanischen Autors Antonio García Gutiérrez, interessierte Verdi vor allem das Schicksal der Zigeunerin Azucena, die zerrieben wird zwischen dem Gefühl ihrer mütterlichen Liebe zu ihrem Ziehsohn einerseits und der Verpflichtung zur Rache für den Mord an ihrer eigenen Mutter andererseits. Aus der packenden Geschichte entwickelten Verdi und sein Librettist Salvatore Cammarano eine kaleidoskopische Folge von bildhaften Momentaufnahmen, die der Komponist mit einer Musik ausgestaltete, deren Melodienvielfalt von keinem seiner übrigen Werke übertroffen wird.

Zur Handlung:

Im Erbfolgestreit um den spanischen Thron kämpft Graf von Luna auf der Seite des legitimen Kronprätendenten gegen Manrico, der für den Rebellen streitet. Beide, Luna und Manrico, lieben dieselbe Frau, die Hofdame Leonora, und stehen sich auch deshalb feindlich gegenüber. Manrico ist als vermeintlicher Sohn der Zigeunerin Azucena aufgewachsen und hat sich als Troubadour Zugang zu den adeligen Kreisen verschafft. Er ahnt nicht, dass er in Wirklichkeit der Bruder Lunas ist. Azucena hat ihn als Säugling entführt, um den gewaltsamen Tod ihrer Mutter zu rächen, und ihn seither als ihr eigenes Kind ausgegeben. In ihrer verzweifelten Lage hetzt sie die beiden Brüder aufeinander und fordert ihren Ziehsohn auf, Luna zu töten. Doch nicht dieser, sondern der geliebte Manrico kommt in dem unerbittlichen

Bruderkampf schließlich ums Leben...

Musikalische Leitung Matthias Foremny

Regie Peter Lotschak

Bühne Lutz Kreisel

Kostüme Giselher Pilz

Chöre Friedemann Braun

Manrico Daniel Magdal/Carlos Moreno/Pieter Roux

Luna Mikael Babajanyan/Michael Kraus /Konstantin Rittel-Kobylianski

Leonora Anna Dragan/Adva Tas/Marcela de Loa

Azucena Hermine May/Jelena Bodražië/Larissa Schmidt

Ferrando Jörn Schümann/Per Bach Nissen

Ines Petra Nadvornik/Ulrike Ludewig/Katrin Hübner

Ruiz Kay-Gunter Pusch/Christian Hees

Statisterie

Es spielt die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

Es singen der Opernchor des Mecklenburgischen Staatstheaters, der Extrachor

und der Rachwal-Chor

Weitere Vorstellungen: 30. Juni bis 5. August 2007, donnerstags bis sonntags

Karten unter: 0385/5300-123, www.theater-schwerin.de

E-Mail: kasse@theater-schwerin.de

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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