Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
akademie der autodidakten: SCHIZO! im Ballhaus Naunynstrasse Berlinakademie der autodidakten: SCHIZO! im Ballhaus Naunynstrasse Berlinakademie der...

akademie der autodidakten: SCHIZO! im Ballhaus Naunynstrasse Berlin

29.10.2013, 20 Uhr – Premiere. -----

In einer psychiatrischen Einrichtung treffen zwölf Jugendliche aufeinander. ADHS, DMDD, bipolare Störung, Borderline – so nennen sich die Gründe für ihren Aufenthalt. Drinnen sind sie, weil das Draußen offenbar nicht mehr funktioniert.

Zwischen Küchendienst, Tablettenausgabe und Musiktherapie kommen sie sich näher, jede mit ihrer eigenen Geschichte, ihren Ängsten und Träumen.

 

Schizo! hinterfragt den Umgang mit psychisch kranken Jugendlichen in der Gesellschaft, beäugt kritisch die Tendenzen von zunehmender Konformität und stellt einmal mehr die Frage: Was oder wer ist eigentlich normal?

 

In einer dreimonatigen Probenphase entwickelten die Jugendlichen unter der Regie von Salome Dastmalchi das Stück Schizo!, das gemeinsam aus Improvisationen und Schreibübungen entstanden ist.

Von und mit: Sakina Abushi, Musa Arzuev, Fanny Dehnkamp, Karin Gäbel, Serena Gregorio, Manuel Hoffmann, Aron Kamil, Ya-Hui Kuan, Mehmet Küçük, Hong-Nhi Le, Takako Suzuki, Hannah Valentin, Michael Valentin, Regie: Salome Dastmalchi, Ausstattung: Susanne Hiller, Dramaturgie: Eva Schuderer.

Ein Projekt der akademie der autodidakten, gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

 

30.102013, 20 Uhr

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 6 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑