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"Atmen" von Duncan Macmillan im Theater Oberhausen

Premiere am Freitag, den 12. Dezember 2014, um 19:30 im Malersaal. -----

Nur zwei Menschen. Aber ist das nicht schon eine ganz verrückte, traurige und komische Welt? Der 1980 geborene britische Autor Duncan Macmillan erzählt mit seinem mehrfach ausgezeichneten Stück Atmen die Liebesgeschichte zweier junger Menschen, die an der Schwelle zum Erwachsenenleben stehen.

Plötzlich, ausgerechnet auf einem Parkplatz vor IKEA, fragt er sie, ob sie nicht ein Baby haben sollten. Sie scheint aus allen Wolken zu fallen. Sie ist deutlich intelligenter als er. Und sie hat tausend Argumente. Wie könnte man als politisch bewusster Mensch heutzutage ein Kind in die Welt setzen? Hat sie deshalb mehr recht? Oder hat sie nur Angst, ihre Liebesbeziehung mit ihm sozusagen endgültig zu befestigen? So beginnt die Geschichte der zwei Menschen, die miteinander reden und streiten und reden.

 

All dies geschieht so schnell, dass man kaum merken kann, dass in dieser Komödie eine lange Geschichte erzählt wird: das Leben von zwei Menschen, die sich bei allen Wendungen und Wandlungen ihrer Biographien immer wieder begegnen werden. Jeder von ihnen jedes Mal in einer überraschend neuen Situation seines und ihres Lebensweges. Zwei Menschen. Unendlich viele Gefühle. Und der eine bleibende Wunsch: miteinander zu sprechen.

 

Es ist die erste Regie-Arbeit des jungen Regisseurs Bastian Kabuth am Theater Oberhausen.

 

Regie Bastian Kabuth

Bühne Maria Eberhardt

Kostüme Ines Koehler

Dramaturgie Tilman Raabke

 

Mit Laura Angelina Palacios, Moritz Peschke

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