Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Ballettkomödie „Platée“ von Jean-Philippe Rameau, Deutsche Oper am RheinBallettkomödie „Platée“ von Jean-Philippe Rameau, Deutsche Oper am RheinBallettkomödie „Platée“...

Ballettkomödie „Platée“ von Jean-Philippe Rameau, Deutsche Oper am Rhein

Premiere 28. Januar 2011, 19.30 Uhr – Opernhaus Düsseldorf

 

Jupiter, gereizt von den eifersüchtigen Launen seiner Gattin Junon, entwickelt einen Plan, um der zänkischen Göttin eine Lektion zu erteilen: Durch die vorgetäuschte Vermählung Jupiters mit der unattraktiven Sumpfnymphe Platée soll Junon zur Räson gebracht werden.

Thalia und Thespis, Dichtkunst und Theater, sollen das Spektakel zum Vergnügen der Öffentlichkeit inszenieren. Doch am Ende bleibt offen, wer bei diesem schadenfrohen Spiel den meisten Spott verdient: die unansehnliche Nymphe, die sich einbildet, einen Gott verführen zu können, oder die Gesellschaft, die sich auf Kosten dieser einfältigen Kreatur amüsiert.

 

Zum wiederholten Mal sind mit der Neuen Düsseldorfer Hofmusik unter der Leitung von Konrad Junghänel hervorragende Spezialisten für Alte Musik am Werk, um Jean-Philippe Rameaus „wunderschöne, fein gemaserte, rhythmisch außerordentlich quicke und brillante Musik“ (Wolfram Goertz, Rheinische Post) zum Klingen zu bringen.

 

Regie führt diesmal Karoline Gruber, die mit Barockopern von Monteverdi, Händel und Rameau schon große Erfolge feiern konnte. In der Geschichte von der hässlichen Sumpfnymphe „Platée“, die den Hof von Versailles bei der Uraufführung im Jahre 1745 sicher nicht nur amüsierte, sondern auch gehörig

provozierte, sieht sie eine spannende Auseinandersetzung mit Schönheit und Hässlichkeit und der Frage, wer diese Kategorien definiert.

 

Ballet bouffon in einem Prolog und drei Akten

Libretto von Adrien-Joseph Le Vallois d’Orville nach Jacques Antreau

 

Musikalische Leitung Konrad Junghänel

Inszenierung Karoline Gruber

Bühne Roy Spahn

Kostüme Mechthild Seipel

Licht Volker Weinhart

Chorleitung Gerhard Michalski

Choreografie Beate Vollack

Dramaturgie Hella Bartnig

 

Platée Anders J. Dahlin

La Folie Sylvia Hamvasi

Thalie Alma Sadé

Thespis/Mercure Thomas Michael Allen

Jupiter Sami Luttinen

Ein Satyr Daniel Djambazian

Junon Marta Márquez

Cithéron Timo Riihonen

Momus Laimonas Pautienius

Amour Iryna Vakula

Clarine Iulia Elena Surdu

Orchester Neue Düsseldorfer Hofmusik

 

Aufführungen im Opernhaus Düsseldorf: Fr 28.01. – 19.30 Uhr / So 30.01. – 18.30 Uhr / Di 01.02. – 19.30 Uhr

/ Do 03.02. – 19.30 Uhr / So 06.02. – 15.00 Uhr / Do 10.02.- 19.30 Uhr / Sa 12.02. – 19.30 Uhr

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑