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Berliner Festspiele | Veranstaltungen Januar 2012

spielzeit'europa, die Tanz- und Theatersaison der Berliner Festspiele, kommt mit Andrea Breths "Zwischenfälle" und Hofesh Shechters "Political Mother: The Choreographer`s Cut" zu Ihrem furiosen Finale. Außerdem ist der dänische Erziehungswissenschaftler Jesper Juul bei den Berliner Lektionen am 29. Januar im Renaissance-Theater zu Gast.

 

Programm

 

Mo 9.– Mi 11. Januar 2012 | 20:00 Uhr

+ Do 12. Januar 2012 | 19:00 Uhr | Haus der Berliner Festspiele

Zwischenfälle – Szenen von Courteline, Cami, Charms

Deutschlandpremiere

Regie Andrea Breth

Altmeisterin Andrea Breth zeigt ihren grandiosen Burgtheaterabend Zwischenfälle endlich in Berlin. Für die absurde Komödie fügte sie über fünfzig

Minidramen in einer Collage zusammen. Die Grundlage dafür stammt von den französischen Farcenautoren George Courteline und Pierre Henri

Cami sowie dem russischen Avantgardisten Daniil Charms. Zehn überragende Darsteller/innen – darunter Johanna Wokalek, Corinna Kirchhoff

und Udo Samel – schlüpfen in beinahe 90 Rollen.

 

Anstelle des verschobenen Gastspiels von Romeo Castellucci bringt die spielzeit'europa

die Wiederaufnahme von "Die kurze Nacht mit den Wäldern" mit CLEMENS SCHICK (Regie: Antonio Latella)

Zu sehen am 13. und 14. Januar 2012.

"Latella setzt ... erstens auf seinen Darsteller und zweitens auf ein klug ausbalanciertes Zusammenspiel von Licht, Sound, Bewegung und Text. Das alles greift an diesem Abend tatsächlich mit großer Präzision perfekt ineinander und verbindet sich zu einer berührenden-abgründigen Performance."

(Berliner Morgenpost, 15. Oktober 2011)

 

Fr 27. + Sa 28. Januar 2012 | 20:00 Uhr | Haus der Berliner Festspiele

Political Mother: The Choreographer’s Cut

Hofesh Shechter Company

Deutschlandpremiere

Zum fulminanten Finale verwandelt der israelische Choreograph und Musiker Hofesh Shechter die Festspielbühne in ein choreografiertes Rockkonzert. Political Mother: The Choreographer‘s Cut lässt durchdachtes Tanztheater und mitreißendes Konzert in einem atemberaubenden Gesamtkunstwerk verschmelzen. Eindrucksvolle Licht- und Soundeffekte, 24 Musiker, 16 Tänzer und ein stehendes Publikum machen die Neubearbeitung des Werkes von 2010 zu einem bewegenden Abend, der in dieser Form auf europäischen Bühnen derzeit einzigartig ist.

Für diese Veranstaltung gilt die tanzcard .

 

Berliner Lektionen

So 29. Januar 2012 | 11:30 Uhr | Renaissance-Theater Berlin

Jesper Juul

Was ist das Sein der Kinder in der Welt?

Einführung: Manfred Lahnstein

Soll man die Kinder bedauern, oder beneiden, heute Kind zu sein? Nie war die Freiheit zu persönlicher Entfaltung größer als heute, nie größer aber auch der Leistungsdruck. Jesper Juuls Theorien begründen einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Familie, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Ausgangsbasis für jede Eltern-Kind-Beziehung ist für ihn die Gleichwürdigkeit des Kindes, die Selbstverantwortung und der Raum zur kindlichen Mitbestimmung.Juul möchte eine Kindererziehung ermöglichen, deren Ziel die seelische und soziale Gesundheit des Kindes ist. »Sie müssen ihr Sein in der Welt aus drücken können«, ist Juuls These, um ihr Kindsein zu meistern.

 

 

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