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Bregenzer Festspiele: "Die Passagierin" für Laurence Olivier Award nominiert - Festspieloper mit Chancen auf Theater-Oscar

Die Festspieloper "Die Passagierin" ist für den Laurence Olivier Award in der Kategorie "Beste neue Opernproduktion" nominiert, wie die Society of London Theatre bekannt gab. Die Entscheidung über den Erstplatzierten wird am 15. April während einer Galaveranstaltung bekannt gegeben.

 

Das Werk des Komponisten Mieczysław Weinberg (1919-1996) wurde in der Regie von Festspielintendant David Pountney im Sommer 2010 im Bregenzer Festspielhaus szenisch uraufgeführt und im vergangenen Herbst in London als Koproduktion an der English National Opera (ENO) gezeigt.

 

Der Bühnenpreis gilt als höchste Auszeichnung in Großbritannien und wird in seiner Bedeutung neben dem Tony Award am Broadway mit dem Filmpreis Oscar verglichen.

 

Diese Nominierung ist die erste seit 12 Jahren, als zum ersten und bisher einzigen Mal eine Produktion der Bregenzer Festspiele den Laurence Olivier Award erhielt. Im Jahr 2000 fiel die Wahl auf die Oper im Festspielhaus des Jahres 1999 Die Griechische Passion, die als Koproduktion mit dem Royal Opera House Covent Garden herausgebracht wurde. Regie führte David Pountney, das Bühnenbild stammte von Stefanos Lazaridis. Bereits im vergangenen Herbst wählten 50 Kritiker Die Passagierin im Rahmen der alljährlichen Umfrage des Fachmagazins Opernwelt zur -"Wiederentdeckung des Jahres".

 

Weitere Spielorte

Die Bregenzer Festspiele widmeten ihre Saison 2010 unter dem Titel "In der Fremde" dem künstlerischen Schaffen des in Vergessenheit geratenen polnisch-russischen Komponisten Mieczysław Weinberg. Die Passagierin basiert auf dem Roman der Auschwitz-Überlebenden Zofia Posmysz und wurde im Rahmen einer Koproduktionen auch im polnischen Warschau gezeigt. Nächste Stationen der Bregenzer Inszenierung sind als Gastspiel Tel Aviv (Israel) und Houston (USA), in Planung sind weitere Spielorte in New York und Chicago.

 

 

 

 

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