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CASANOVA

chorisches Theater unter Sternen

Vom 11. bis 14. und 18. bis 20. August, jeweils ab 21 Uhr bringt die muunkompanie das Leben des legendären Giacomo Casanova als chorisches Theaterfest auf der Wiener Donauinsel auf ihre Wagenbühne.

Abseits ausgetretener Sommertheaterpfade geht die muunkompanie unter der Leitung von Christine Hartenthaler heuer zum fünften Mal auf Tournee. Mit ihrem Theaterwagen zieht die Truppe durch Österreich. Der Wagen lässt sich zu einer 100qm Bühne aufbauen, mit Beginn der Dämmerung beginnt das chorische Theater, an dem sich in den vergangenen vier Jahren rund 15.000 Zuschauer begeistert haben.

Das Konzept, besondere Orte im Spannungsfeld Peripherie – Zentrum zu bespielen, bringt die muunkompanie nun auf die Wiener Donauinsel und eröffnet damit einen völligen neuen Theaterort für Wien.

Die Bühne des Theaterwagens und die natürliche Kulisse des Aufführungsorts werden eins und beeindrucken mit aufwendigen Kostümen. Chorisches Theater löst den Protagonisten auf der Bühne ab und ersetzt ihn durch die vielstimmige und vielgesichtige Gruppe. Der strenge Stakkato-Rhythmus des Vortrags der drei Darstellerinnen und zwei Darsteller wird von drei Blechbläsern begleitet.

 

Die muunkompanie wurde 2001 von den ehemaligen Burgtheaterschauspielern Christine Hartenthaler und Raimund Wallisch gegründet. Zentrum ihrer Arbeit ist die chorische Theaterform und das Fahrende Theater.

Die muunkompanie stellt sich über ihre Produktionen bewusst in öffentliche Spannungsfelder. Jahr für Jahr entwickelt die muunkompanie ihre Theaterproduktionen, allesamt Uraufführungen, mit denen sie mit ihrem

eigens gebauten Theaterwagen durch Oberösterreich, Steiermark, Salzburg, Kärnten, die Schweiz und den Süddeutschen Raum tourt. Mit diesem Theaterwagen Dörfer, entlegene Orte, spezielle architektonische Situationen, auch nicht theatrale Plätze zu besetzen und zu bespielen, bedeutet, sie neu zu definieren, sie um eine Komponente öffentlichen Diskurses zu erweitern. Untrennbar damit verbunden ist die unmittelbare Begegnung mit Menschen, die Theater in dieser Form noch nicht erlebt haben.

Bei der Auswahl der Themen und Vorlagen für ihr Theater greift die muunkompanie auf die „Hohe Literatur“ als Ressource zurück: Lanzelot, Frankenstein, Don Quixote, Freischütz und 2005 Casanova. Die Texte der

muunkompanie werden von Raimund Wallisch entlang der Vorlage neu geschrieben und gemeinsam mit Christine Hartenthaler komponiert und umgesetzt.

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