Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Daniel Goldins Tanzabend „Lachrimae mundi“, Städtische Bühnen MünsterDaniel Goldins Tanzabend „Lachrimae mundi“, Städtische Bühnen MünsterDaniel Goldins Tanzabend...

Daniel Goldins Tanzabend „Lachrimae mundi“, Städtische Bühnen Münster

Premiere der Neueinstudierung: Freitag, 13. Februar 2009, 19.30 h, Kleines Haus

 

Daniel Goldins Tanzabend „Lachrimae mundi“, der bei seiner Uraufführung im Jahre 2000 Publikum wie Presse gleichermaßen begeisterte, wird nun bereits zum zweiten Mal mit einer Neueinstudierung in das Programm des Tanztheaters aufgenommen.

 

Der Titel des Abends, der übersetzt „Die Tränen der Welt“ bedeutet, geht auf den englischen Komponisten John Dowland (1562–1626) zurück, dessen 1605 veröffentlichter Zyklus „lachrimae, or seven tears“ schon kurz nach seiner Veröffentlichung in ganz Europa große Popularität genießen durfte. Die sieben Instrumental-Pavanen zeigen verschiedene Variationen der Tränen wie „Tränen des Liebenden“, „traurigen Tränen“ oder aber „wahre Tränen“. Der Ausdruck „Dancing Lachrimae“ als Synonym für Traurigkeit und Unglück ist durch das Werk zu jener Zeit zur umgangssprachlichen Redewendung geworden. Neben den Tränen der Trauer verweist Dowland in einer Widmung an Königin Anna von Dänemark aber gleichsam auf die Tränen, die vor Freude und vor Glück vergossen werden können. Immer jedoch sind mit Tränen tiefe Gefühle und Empfindungen verbunden.

 

Choreographie: Daniel Goldin

Kostüme: Gaby Sogl

Lichtgestaltung: Reinhard Hubert

Musikrealisation: Thomas Wacker

 

Es tanzen:

Alice Cerrato, Jennifer Ocampo Monsalve, Tsutomu Ozeki, Eun-Sik Park, Ines Petretta, Nora Ronge, Antonio Rusciano, Matthias Schikora, N.N.

 

Weitere Vorstellungen im Februar:

Dienstag, 17. Februar, 19.30 h

Freitag, 20. Februar, 19.30 h

Mittwoch, 25. Februar, 19.30 h

Samstag, 28. Februar, 19.30 h

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑