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"Das Floß der Medusa" nach dem gleichnamigen Roman von Franzobel - Nationaltheater Mannheim

Premiere Fr, 03.12.2021, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

»Schließlich gaben wir einem Bedürfnis nach, das stärker war als jegliche Menschlichkeit« – so berichtet es der Chirurg Henri Savigny, Überlebender der französischen Fregatte »Méduse«, die im Jahr 1816 vor der westafrikanischen Küste Schiffbruch erlitt.

 

Das Unglück, das bereits zur damaligen Zeit großes Aufsehen erregte und von dem Maler Théodore Géricault in seinem weltberühmten Gemälde »Das Floß der Medusa« verarbeitet wurde, hat noch immer nichts von seinem Schrecken und seiner Faszination verloren.

2017 widmet sich der österreichische Schriftsteller Franzobel in seinem gleichnamigen Roman jenen 147 Menschen, von denen nach zwei Wochen auf hoher See lediglich 15 überleben – zu einem furchtbaren Preis. Hausregisseur Christian Weise erzählt die historische Irrfahrt neu und widmet sich der Frage, wie brüchig das Gebilde der Zivilisation unter Extrembedingungen sein kann.

    Regie: Christian Weise    
    Bühne und Kostüme: Joki Tewes / Jana Findeklee    
    Mitarbeit Kostüme: Nora Müller
    Choreografie: Alan Barnes (Gast)    
    Mitarbeit Choreografie: Luches Huddleston jr.    
    Musik: Jens Dohle    
    Licht: Robby Schumann    
    Dramaturgie: Sascha Hargesheimer / Beate Seidel
    Kunst und Vermittlung: Ronja Gerlach / Oliver Riedmüller    

  Mit
    Christoph Bornmüller    
    Annemarie Brüntjen    
    Almut Henkel    
    Vassilissa Reznikoff    
    Musiker: Jens Dohle    

Sowie mit den Mitgliedern des Bewegungschores:
Elizaveta Borsuk
Laura Bratek
Urte Daugirdaite
Haristi Gaitantzi
Aynur Memioglu
Karolina Münch
Alexa Sperle
Maja Thomalla

Termine und Karten
Fr, 03.12.2021, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Premiere    Kurzeinführung um 19.00 Uhr im Unteren Foyer    
Mi, 15.12.2021, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
Kurzeinführung um 19.30 Uhr im Unteren Foyer    
Sa, 18.12.2021, 20.00 Uhr, Schauspielhaus
Kurzeinführung um 19.30 Uhr im Unteren Foyer    

 

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