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"Das goldene Vlies", Dramatisches Gedicht von Franz Grillparzer, Theater Pforzheim

Premiere 24. September 2016, 20.00. -----

VOM URALTEN KAMPF UM GOLD, RUHM UND HUMANITÄT. -- Phryxus ist auf der Flucht und bittet den König von Kolchis um Asyl. Als Gastgeschenk übergibt er ihm ein wertvolles Widderfell, das Goldene Vlies. Doch der König lässt den Fremden aus Misstrauen ermorden. Im Sterben verfl„ucht Phryxus das Land für die Missachtung des Gastrechts.

Nachfolgend erscheint der Argonautenführer Jason in Kolchis, um den Tod zu rächen und das begehrte Vlies zurück nach Hellas zu bringen. Medea hilft ihm, den Schatz zu rauben und aus Kolchis zu entkommen. Doch das Paar fiŠndet keine neue Heimat mehr: Nach einer rastlosen Odyssee bitten die Schutzsuchenden Kreon, den König von Korinth, um Aufnahme, die dieser gewährt. Als Medea schließlich von Jason verlassen wird und dieser sich auf die Seite von Kreusa, der Tochter Kreons, schlägt, verzweifelt Medea an ihrem Schicksal und sinnt auf Rache...

 

Das Schauspiel des Theaters Pforzheim eröff’net die Spielzeit mit einer Geschichte über die konfl„iktreiche Begegnung unterschiedlicher Kulturen. Vor über 200 Jahren hat Franz Grillparzer den archaischen Mythos vom Goldenen Vlies in eine antike Trilogie neu übertragen. Das Vlies steht für Reichtum, Macht und Ruhm – und für einen hohen Preis, den die Menschen hierfür zu zahlen bereit sind. Vor dem Hintergrund des Pforzheimer Schmuckjubiläums ist diese Produktion ein programmatischer Beitrag zur Auseinandersetzung mit der vielschichtigen Symbolik des Sujets „Gold“.

 

Eine Koproduktion mit den Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen

 

Besetzung:

Jason/Phryxus — Jens Peter

Medea — Katja Thiele

Milo — Tobias Bode

Absyrtus — Henning Kallweit

König Aietes / König Kreon — Joanne Gläsel

Kreusa — Konstanze Fischer

Gora — Theresa Martini / Konstanze Fischer / Heidrun Schweda

ChorEnsemble

 

Inszenierung — Tilman Gersch

Bühne und Kostüme — Henrike Engel

Musik — Alex Gunia

Dramaturgie — Barbara Wendland / Peter Oppermann

 

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