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"Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" von Bertolt Brecht im Schauspiel Frankfurt

Premiere 19. September 2014, Kammerspiele. -----

Nicht die Tat zählt, sondern nur der Einfluss. - Die Straßen und die Wirtschaft Chicagos sind beherrscht von Angst, Geldnot und Perspektivlosigkeit. Die Geschäfte des Karfiol-Trusts gehen schlecht, den Gemüsehändlern scheint jedes Mittel recht, um den Umsatz wieder anzukurbeln.

Mit der Moral ist es in Zeiten der Krise nicht weit her und so werden sie direkt in die Arme von Gangsterchef Arturo Ui getrieben. Es folgt ein beispielloser Aufstieg Uis an die Spitze der Macht, das korrupte Geflecht von Wirtschaft und Politik souverän unterwandernd und für sich einnehmend. In seinem satirischen Parabelstück zeichnet Bertolt Brecht modellhaft die Entstehung des Dritten Reichs und die gesellschaftlichen Strukturen nach, aus denen heraus Hitlers Diktatur möglich werden konnte.

 

Regie Samuel Weiss

Bühne Ralph Zeger

Kostüme Janina Brinkmann

Musik Jan Christof Scheibe

Dramaturgie Michael Billenkamp

 

Mit Linda Pöppel (Betty Dullfeet / Sheet / O’Casey / Prolog); Roland Bayer (Clark), Jan Breustedt (Manuele Giri), Timo Fakhravar (Giuseppe Givola / Bowl), Vincent Glander (Ernesto Roma), Hanns Jörg Krumpholz (Ein Schauspieler / Butcher), Max Mayer (Arturo Ui), Christian Bo Salle (Flake), Meinolf Steiner (Der alte Dogsborough / Ignatius Dullfeet)

 

20./21. September, 12./13. Oktober

 

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