Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Der Hauptmann von O. – Eine Köpenickiade" - NACH EINER WAHREN BEGEBENHEIT ERZÄHLT VON GEFLÜCHTETEN - Theater Osnabrück"Der Hauptmann von O. – Eine Köpenickiade" - NACH EINER WAHREN BEGEBENHEIT..."Der Hauptmann von O. –...

"Der Hauptmann von O. – Eine Köpenickiade" - NACH EINER WAHREN BEGEBENHEIT ERZÄHLT VON GEFLÜCHTETEN - Theater Osnabrück

Premiere am Freitag, 27. April 2018, 19.30 Uhr, Limberg-Theater

Keine Papiere, keine Arbeit − keine Arbeit, keine Papiere. Vor über 100 Jahren wusste Wilhelm Voigt, bekannt geworden als ‚Hauptmann von Köpenick‘, nur einen Ausweg aus dem durch Behördenwillkür und Paragrafenreiterei entstandenen Verwaltungsdschungel. Er besorgte sich eine Offiziersuniform, unterstellte Soldaten seinem Befehl und besetzte das Köpenicker Rathaus, um die Herausgabe des lebenswichtigen Passes zu erzwingen.

 

 

 

 

 

 

 

Im Sommer letzten Jahres hat sich eine Gruppe von zehn geflüchteten Syrern, Kurden und Afghanen auf den urdeutschen Stoff des Hauptmanns von Köpenick geeinigt, um darüber ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Das Projekt orientiert sich nicht etwa an dem Stück von Carl Zuckmayer oder dem berühmten Film mit Heinz Rühmann, sondern an den historischen Begebenheiten. Entlang dieser berichten die Darsteller über ihre persönlichen Erfahrungen mit Obrigkeit, Behörden und von der Suche nach einer neuen Zukunftsperspektive. In ihrer alten und neuen Heimat. Komisch und tragisch.

Regie führt Jakob Fedler, der bereits an den Wuppertaler Bühnen und am Theater Erlangen Theaterprojekte mit Geflüchteten realisiert hat.

Inszenierung Jakob Fedler
Bühne, Kostüme Dorien Thomsen
Dramaturgie Marie Senf, Sven Kleine

Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑