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"Der Spieler" von Fjodor Dostojewskij im Düsseldorfer Schauspielhaus

Premiere Samstag, 11. Januar 2014, 19.30 Uhr, Großes Haus. -----

Die russischen Sommerfrischler im deutschen Kurort Roulettenburg spielen um Alles oder Nichts, und längst ist nichts mehr Bares da, das am Spieltisch vervielfacht werden könnte.

 

Der General Sagorjanskij hofft auf den Tod der reichen Erbtante, der nicht nur den Schuldenberg tilgen, sondern auch Comtesse Blanche, die schöne Französin, bewegen könnte, ihn zu heiraten. Doch dann reist die Babuschka quicklebendig an und verprasst das Erbe im Handumdrehen.

 

Dostojewskij, selbst Roulette-Spieler bis an den Rand des Ruins, schrieb den kurzen Roman 1866 unter dem Eindruck seiner ersten Europareise. Er hält dem vermeintlich so fortschrittlichen Ausland ebenso wie den eigenen Landsleuten einen Spiegel vor: Die Scheinwelt der europäischen Hautevolee, die gnadenlose Jagd nach Geld und Vergnügen, das Fehlen jeglichen Ideals jenseits des schnöden Mammons machen für ihn den «Ameisenhaufen» Europa aus, in dem die naiven Russen unvermeidlich verloren sind.

 

Martin Laberenz, der am Centraltheater Leipzig bereits Schuld und Sühne und Aufzeichnungen aus dem Kellerloch inszeniert hat, setzt nun in Düsseldorf seine Auseinandersetzung mit Dostojewskijs Romanen fort und adaptiert das Spiel um Leben und Tod für die Bühne.

 

Aus dem Russischen von Swetlana Geier / Für die Bühne bearbeitet von Martin Laberenz und Stefan Schmidtke

 

Regie: Martin Laberenz

Bühne Volker Hintermeier

Kostüme Adriana Braga Peretzki

Musik Friederike Bernhardt

Dramaturgie Katrin Michaels

 

Mit

Michael Abendroth

Anna Blomeier

Edgar Eckert

Sebastian Grünewald

Sarah Hostettler

Florian Jahr

Karin Pfammatter

 

12. Januar, 19.30 Uhr

13. Januar, 19.30 Uhr

18. Januar, 19.30 Uhr

25. Januar, 19.30 Uhr

7. Februar, 19.30 Uhr

9. Februar, 19.30 Uhr

13. Februar, 19.30 Uhr

16. Februar, 18.00 Uhr

25. Februar, 19.30 Uhr

 

 

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