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"Der wunderbare Mandarin/Herzog Blaubarts Burg", Tanzpantomime/Oper von Béla Bartók, Anhaltisches Theater Dessau,

Premiere Freitag, 29. April 2016, 19.30 Uhr, Großes Haus // Friedensplatz 1a, 06844 Dessau-Roßlau. -----

Ein surreal-fantastischer Bartók-Doppelabend mit Tanz- und Musiktheater. Béla Bartóks Tanzpantomime „Der wunderbare Mandarin“ rief bei der Uraufführung 1926 im katholischen Köln einen Skandal hervor und wurde von Oberbürgermeister Konrad Adenauer sogar verboten.

 

In der surrealen Geschichte zwingen drei Diebe eine junge Frau, zwei Männer anzulocken, um sie anschließend auszuplündern. Ein drittes Opfer ist der unheimliche Mandarin. Es kommt zum Kampf, die Diebe versuchen vergeblich, den Mandarin zu erdolchen. Doch er kommt nicht zu Tode. Erst in der Umarmung mit dem Mädchen kann er sterben … Zur überaus kraftvollen Musik von Bartók setzen Tomasz Kajdański und sein Ballettensemble diese düstere und mysteriöse Erzählung in Szene.

 

Nach dem ihm gewidmeten »Mysterium in einem Akt« von Béla Balász schuf Béla Bartók „Herzog Blaubarts Burg“, seine einzige Oper. Bartók zeigt menschliche Schattenseiten und steigert sie mit changierender Musik zu einer beklemmenden Endzeitvision. Das 1918 in Budapest uraufgeführte musiktheatralische Tongemälde besitzt eine unverwechselbare Komposition. Judith folgt Blaubart auf sein Schloss, sie möchte dessen kalte Welt mit ihrer Liebe besiegen. Als sie den zunächst widerwilligen Blaubart dazu drängt, ihr die Schlüssel zu geheimnisvollen Türen zu geben, werden überwältigende, aber zunehmend auch grauenhafte Geheimnisse Blaubarts offenbar.

 

Musikalische Leitung Daniel Carlberg

Choreografie und Inszenierung (Der wunderbare Mandarin) Tomasz Kajdański

Inszenierung (Herzog Blaubarts Burg) Benjamin Prins

Bühnenbild Moritz Nitsche

Kostüme Judith Fischer

Dramaturgie Felix Losert

 

Mit: Ballettensemble des Anhaltischen Theaters, Rita Kapfhammer und KS Ulf Paulsen

 

Alle Termine:

Freitag, 29.4.2016 — 19.30 Uhr

Samstag, 21.5.2016 — 17 Uhr

Sonntag, 5.6.2016 — 16 Uhr

Sonntag, 19.6.2016 — 17 Uhr

 

 

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