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„Die drei Wünsche oder Die Wechselfälle des Lebens“ im Volkstheater Rostock

Premiere: 20. Januar 2007, 19:30 Uhr, Großes Haus

Filmoper von Bohuslav Martinu,

Aufführung in deutscher Sprache, Kooperation mit dem Nationaltheater Prag.

Was ist eine Filmoper? Antwort darauf gibt Martinus Oper „Die drei Wünsche“, die auch 80 Jahre nach ihrem Entstehen nichts von ihrer erfrischenden Wirkung eingebüßt hat.

 

Kino, Theaterspiel und Märchen verbinden sich zu einem Bühnenspektakel, dessen Musik wesentlich vom Jazz beeinflußt wurde. Virtuos jongliert Martinu; mit multimedialen Mitteln und präsentiert so ein Opernerlebnis der ganz besonderen Art, wie es im Volkstheater Rostock noch nie zu sehen war.

 

Gegenstand der Handlung ist die Verfilmung des bekannten Märchens von der Fee, die einem liebes- und geldgierigen Ehepaar drei Wünsche erfüllt. Den krönenden Abschluß bildet die Filmpremiere auf der Leinwand, die Darsteller und Zuschauer gleichermaßen erleben. Das ist Oper im Film oder Film in der Oper – die Grenzen sind fließend.

 

Bohuslav Martinu (1890-1959), einer der bedeutendsten tschechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, ließ sich vom Hörfunk, von den bewegten Bildern als neues Medium und dem Jazz inspirieren. Er sah in ihnen phantastische Möglichkeiten, der Oper Vitalität und Phantasie zurückzugeben. Seine Bühnenwerke, „die Zaubereien mit neuen Welten treiben“ (G. Ribemont-Dessaignes), wurden zum Vorläufer des Musicals.

 

Musikalische Leitung: Peter Leonard

Inszenierung: Jiří Nekvasil

Bühne: Daniel Dvorák

Kostüme: Mike Hahne

Choreinstudierung: Ursula Stigloher/ Ronald Monem

 

Choreographie: Stephan Brauer

 

Mit: Olaf Lemme, Ines Wilhelm, Christoph Kayser, Lucie Ceralová, Andrea Höcht, Anke Lüder, Bonita Hyman, Franz Mewis, Titus Paspirgilis, Gerhard Stephan, Olaf Plassa, Opernchor

 

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