Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Die Empfindsamkeit der Giganten" - Figurentheaterzentrum Westflügel Leipzig"Die Empfindsamkeit der Giganten" - Figurentheaterzentrum Westflügel Leipzig"Die Empfindsamkeit der...

"Die Empfindsamkeit der Giganten" - Figurentheaterzentrum Westflügel Leipzig

Premiere: Donnerstag 15. September 2016, 21h00. -----

Christoph Bochdansky und Wilde & Vogel fragen in ihrer dritten gemeinsamen Produktion danach, wo uns die Faszination und die Suche nach dem Genie hinführen. Dazu begeben sie sich auf einen theatralen Roadtrip: Abfahrt Bühne – Endstation Hölle.

Schwungrad, das dieses Theatermaschinchen antreibt, ist die 1910 von Sigmund Freud verfasste Studie „Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci“, die er später einmal als »die einzig hübsche Sache«, die er je geschrieben habe, bezeichnete. In dieser Studie analysiert er da Vinci und erklärt, woher sein Forscherdrang, die Entwürfe zu Flugapparaten und das Lächeln der Mona Lisa kommen.

 

»O Schläfer, was ist Schlaf? Der Schlaf gleicht dem Tod. O warum machst du also nicht ein solches Werk, dass du nach dem Tod gleich einem vollkommenen Lebenden wirst, anstatt schon bei Lebzeiten im Schlaf den bedauernswerten Toten zu gleichen?« (Leonardo da Vinci)

 

Gyula Molnár wurde 1950 in Ungarn geboren und lebt heute in Italien. Seine Inszenierung „Drei kleine Selbstmorde“ gehört zu den Klassikern des Genres. Molnár ist als Schauspieler, Autor und Regisseur in ganz Europa tätig und hat die Entwicklung des Objekttheaters entscheidend beeinflusst. Der Ungar lebt seit 1968 in Italien und hat sich auch als Bühnenbildner und Zeichner einen Namen gemacht. Als Spieler war Molnár 2006 mit »Gagarin« zum ersten Mal im Westflügel, später mit »Macbeth« und weiteren Inszenierungen.

 

Wilde & Vogel [Leipzig] und Christoph Bochdansky [Wien] in Koproduktion mit dem FITZ! Stuttgart, dem Hessischen Landestheater Marburg und dem Westflügel Leipzig :::

 

Spiel & Ausstattung: Christoph Bochdansky, Michael Vogel :::

Musik: Charlotte Wilde :::

Dramaturgische Mitarbeit: Janne Weirup :::

Entwicklungshilfe: Gyula Molnár

 

Fr 16. / Sa 17. / Do 22. / Fr 23. und Sa 24. September – jeweils um 21h00

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑