Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Die Oper "Miriways" von Georg Philipp Telemann in der Hamburgischen StaatsoperDie Oper "Miriways" von Georg Philipp Telemann in der Hamburgischen...Die Oper "Miriways" von...

Die Oper "Miriways" von Georg Philipp Telemann in der Hamburgischen Staatsoper

Premiere am 29. Juni 2018, 20.00 Uhr l opera stabile

Die Oper Miriways von Georg Philipp Telemann wurde 1726 im Vorgängerbau der Staatsoper Hamburg – der Oper am Gänsemarkt – uraufgeführt und hat ein real historisches Vorbild: Der Mir Wais war ein afghanischer Herrscher, der Anfang des 18. Jahrhunderts Persien eroberte.

 

In der Oper will Miriways die Macht seiner Dynastie durch eine politische Heirat seiner Tochter mit Sophi, dem Sohn des abgesetzten Schahs sichern. Doch dieser verzichtet, denn er liebt Bemira. Es stellt sich nun heraus, dass Miriways Tochter genau die ist, die Sophi im Austausch für die Macht nicht aufgeben möchte. Die schöne Ironie dabei: Miriways selbst war in einer vom Vater arrangierten Heirat gebunden und hatte zusammen mit seiner Geliebten eine Tochter bekommen, eben jene Bemira.

Musikalische Leitung: Volker Krafft
Inszenierung: Holger Liebig
Bühnenbild: Nikolaus Webern
Kostüme: Julia Schnittger
Dramaturgie: Janina Zell

Weitere Vorstellungen am 30. Juni, 3., 4., 6., 7. Juli, 20.00 Uhr und 1. Juli, 17.00 Uhr     ­

Karten sind erhältlich an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter 040 35 68 68 sowie online unter www.staatsoper-hamburg.de.

Bild:  Georg Philipp Telemann
    ­
­     ­

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 6 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑