Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
„Die Schönheitskönigin von Leenane“ in Ingolstadt„Die Schönheitskönigin von Leenane“ in Ingolstadt„Die Schönheitskönigin...

„Die Schönheitskönigin von Leenane“ in Ingolstadt

Das Theaterstück von Martin McDonagh, hat am Sonntag, den 1. Oktober, um 20 Uhr in der Werkstattbühne des Theaters Ingolstadt Premiere.

In einer überaus banalen Situation hocken die fast siebzigjährige Mag und ihre Tochter Maureen, eine unfreiwillige Jungfrau von vierzig Jahren, zusammen.

 

Die Alte verbringt den Tag im Schaukelstuhl, darauf wartend, dass Maureen ihr Tee aufbrüht, einen klumpigen Brei zusammenrührt oder sie mit Porridge füttert. Maureen putzt und arbeitet. Sie ist an ihre Mutter gefesselt, weil sie als übrig gebliebene Jungfer nirgendwo erwünscht ist.

 

An einem der immergleichen Tage schneit der junge Ray herein, um Maureen zu einem Fest einzuladen. Maureens Besuch auf dem Fest verändert ihr Leben und das ihrer Mutter. Denn Maureen trifft Pato, Rays älteren Bruder. Es folgt ein One-Night-Stand und am nächsten Morgen die Eskalation zwischen der auftrumpfenden Tochter und der klammernden Mutter.

 

Als Pato Maureen schreibt, dass er einen Job in Boston angeboten bekam und sie mitnehmen will, tut sich für Maureen ein Fluchtweg auf - von dem diese aber nichts erfährt, denn die Mutter fängt den Brief ab und verbrennt ihn. Die Geschichte dreht sich abermals: mittels Gewalt gelingt es Maureen, ihrer Mutter das Geheimnis des Briefes zu entreißen. Sie erreicht Pato im letzten Moment am Bahnhof und beide versprechen sich eine gemeinsame Zukunft in Amerika.

Zumindest erzählt Maureen das nach ihrer Rückkehr der Mutter.

 

Karten gibt es an der Theaterkasse, unter der Telefonnummer 0841 – 98 13 200 oder per Email unter theaterkasse@ingolstadt.de

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑